13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die wichtigste THG-Emissionsquelle ist an den Stromverbrauch in unserem Unternehmen gekoppelt. Seit 2012 sind wir zu einem Ökostromanbieter mit Wasserkraft in Hamburg gewechselt. Somit kaufen wir Nullemissionsstrom ein und verbinden damit keine weiteren THG-Emissionsziele, Strategien und Maßnahmen.

Dies ist unsere erste DNK-Erklärung. Somit gibt es keine Vergleichsdaten auf die wir zurückgreifen können. Dennoch können wir bereits berichten, das wir durch den Wechsel zum Ökostromanbieter gleichzeitig auch den Strompreis merklich senken konnten. Selbst im Vergleich gegenüber dem lokalen Einkauf im Verbund mit anderen Gewerbetreibende konnten wir zusätzliche Preisvorteile erreichen. In den umsatzstärksten Jahren 2017 und 2018 haben wir auf diese Weise erstmalig Rückvergütungen für Strom und Gas erhalten.

Als weitere THG-Emissionsquelle identifizieren wir unsere Reisetätigkeit mit dem "Genießermobil" für die Vermarktung unserer Produkte über Events. Seit Jahren beschränken wir mit wenigen Ausnahmen auf einen Umkreis von 50 km.

Ein weiterer Aspekt im Blick auf Transportemissionen ist unser Fokus auf regionale Lieferanten, den wir unter dem Kriterium 4 "Tiefe der Wertschöpfungskette" geschrieben haben, bis Ende 2020 nach Möglichkeit weiter ausbauen möchten.

Bislang macht unser Online-Handel einen nur sehr kleinen Teil unseres Verkaufs aus. Zukünftige strategische Überlegungen zum eventuellen weiteren Ausbau unseres Online-Shops müssten ggf. auch die entstehenden THG-Emissionen berücksichtigen, z.B. Weitreiche des Onlinehandels, Auswahl von Logistikdienstleistern und deren Ökobilanzen.

Eine detaillierte Datenerfassung zur Erhebung der beschriebenen THG-Emissionen erachten wir aktuell für unseren Handwerksbetrieb als nicht wesentlich.