13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Im Sinne des nachhaltigen Umgangs mit der Umwelt verpflichtet sich der AZV Südholstein der stetigen, kreativen und innovativen Weiterentwicklung der Abwassertechnik. Das bedeutet, mit einem Blick in die Zukunft die Randbedingungen und die Entwicklungen der Abwassertechnik in einen Gesamtzusammenhang mit den Entwicklungen im Umwelt- und Klimaschutz zu stellen.

Dazu hat der AZV Südholstein im Jahre 2010 eine Energie- und Klimavision entwickelt und arbeitet seitdem konsequent an der Umsetzung, welche die CO2eq-Neutralität der Kernaktivitäten des AZV Südholstein bis zum Jahr 2050 zum Ziel hat. In einer Machbarkeitsstudie wurden 2011 Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs erarbeitet.

Diese Maßnahmen führten zu einer Systematisierung und einer tiefergehenden Kenntnis über die klimarelevanten Aspekte und die entsprechenden Emissionen in Bezug auf den AZV Südholstein im Allgemeinen (inklusive der vom AZV betreuten Ortsnetze) und das Klärwerk Hetlingen im Speziellen (vgl. u.a. die ökologischen Indikatoren in Kriterium 7 sowie Leistungsindikator EFFAS E02-01).

Auf Basis des Energie- und Klimakonzepts wurde der Themenbereich seit dem Jahr 2015 sukzessive als Querschnittsaufgabe weiterentwickelt und systemisch verankert.

Alle anfallenden THGs (Methan, Lachgas etc.) werden in CO2 umgerechnet, daher Berechnung von CO2-equivalente über z.B. spezifische Emissionsfaktoren. (Monitoring-Tool Energie- und Klimavision).

Zur Nutzung erneuerbarer Energien vgl. die Kriterien 4 und 12.