13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Elprog erfasst seinen Energieverbrauch in regelmäßigen Abständen. Seit 2013 werden die klimarelevanten Emissionen per CO2-­Fußabdruck nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) Standard ermittelt. Mit der in 2018 erfolgten Einführung der ISO 50001 wurde die Erfassung der Energieverbräuche weiter verfeinert. Die Entwicklung der CO2-Emissionen stellt sich wie folgt dar:

Jahr 2013 2014 2017 2019
CO2-Ausstoß gesamt (in tCO2e) 165,5 147,6 155,8 252,0
Davon Scope 1 (in tCO2e) 28,2 39,0 28,8 88,7
Davon Scope 2 (in tCO2e) 12,0 0,0 0,0 0,0
Davon Scope 3 (in tCO2e) 125,3 108,6 127,0 163,3

Die wichtigsten Emissionsquellen sind im folgenden Diagramm dargestellt:




Die Mitarbeitermobilität ist für fast die Hälfte der Emissionen verantwortlich. Über die beschriebenen Projekte zur verstärkten Nutzung von Rad und Elektrofahrzeugen versuchen wir diesen Wert zu reduzieren. Allerdings müssen wir auch realistisch sein und berücksichtigen, dass Schicht-Arbeitszeiten und eine schlechte Nahverkehrsanbindung an dieser Stelle relativ wenig Spielraum bieten.

Für die vorliegende Bilanz wurden gegenüber den vorangegangenen Bilanzen Änderungen in der Datenerfassung vorgenommen. Auch gab es einige Anpassungen bei den verwendeten Emissionsfaktoren. Damit ist ein unmittelbarer Vergleich mit der Vorjahresbilanz schwierig. Erstmals wurde auch das Lötmittel Galden in die Bilanzierung aufgenommen. Mit 54.075 Kilogramm CO2-Äquivalenten verursacht es etwa 20 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen. Das Unternehmen gleicht den gesamten CO2-Fußabdruck durch Kompensationsprojekte aus.

Der CO2e -Ausstoß pro Vollzeit­-Mitarbeitendem ist von 1,50t CO2e im Jahr 2016 auf 1,46t CO2e im Jahr 2017 gesunken. Im Jahr 2019 ist er durch die beschriebenen Effekte bzw. Änderungen bei der Fußabdruckermittlung  auf 2,05 t CO2e pro Vollzeit-Mitarbeiter gestiegen.

Der Stromverbrauch pro Baugruppe ist von 0,67 kWh im Jahr 2016 auf 0,62 kWh im Jahr 2017
gesunken. Im Jahr 2019 führt die neue energetische Basis zu einem Wert von 0,88 kWh pro Baugruppe.

Bzgl. der Emissionen verfolgen wir in Zukunft das weiter oben beschriebene Ziel der Bruttowertschöpfung / Stromverbrauch. Durch den Bezug eines zusätzlichen neuen Fertigungsgebäudes Ende 2019 wird sich die energetische Basis dann insgesamt ändern. Dieses Gebäude ist mit Wärmepumpen (150 kW Luft/Wasser) und PV-Anlage (99,2 kW) ausgestattet, aber insgesamt wird sich der Stromverbrauch des Unternehmens dennoch deutlich erhöhen.