13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die größten direkten Emissionsquellen sind für uns unser Fuhrpark sowie unsere Gebäude und Anlagen (Verwaltungsgebäude, Betriebshöfe, Recyclinghöfe).

Unser Ziel ist es, diese Emissionen so weit es geht zu verringern. So erfassen wir den Spritverbrauch pro Fahrzeuggruppe und verknüpfen diese mit Zielvereinbarungen, bieten Fahrertrainings an, machen Tourenoptimierungen und führen regelmäßige Reifendruckkontrollen durch, um den Kraftstoffverbrauch zu minimieren. Wir planen außerdem, immer mehr Hybrid- und Elektroantriebe in unserer Flotte einzusetzen. Für die nähere Zukunft ist die Anschaffung von zwei Brennstoffzellenfahrzeugen und von zwei elektrobetriebenen StreetScootern geplant. Gemeinsam mit der StreetScooter GmbH (Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL Group, das auf die Entwicklung von Mobilitätskonzepten im Elektrobereich spezialisiert ist), der RWTH Aachen und einigen anderen kommunalen Unternehmen im Umfeld läuft außerdem derzeit ein Projekt, in dem wir prüfen, ob ein spezielles Kolonnenfahrzeug auf Elektrobasis entwickelt werden kann.  Die Schadstoffemissionen unseres Fuhrparks verringern wir durch Erneuerungen oder die Nachrüstung unserer Fahrzeuge. So bringen wir unsere Flotte regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik. Von unseren insgesamt 278 Fahrzeugen zum Stichtag 31.12.2016 entsprachen 32 Prozent der Schadstoffklasse EURO 5 und 11 Prozent dem europäischen Abgasstandard Environmentally Friendly Vehicle (EEV1). Etwa 14 Prozent unserer Flottenfahrzeuge entsprachen der derzeit strengsten Schadstoffklasse EURO 6. Diese Zahlen möchten wir in den kommenden Jahren weiterhin steigern.

Neben den Verbräuchen unseres Fuhrparks versuchen wir stetig, die Energieverbräuche unserer Anlagen und Gebäude zu reduzieren. Im Jahr 2016 haben wir angefangen, die Gebäudeinfrastruktur unserer Betriebshöfe energetisch zu optimieren. So haben wir in die Dämmung der Gebäude investiert, Heizungsrohre erneuert und die Beleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt. Allein durch die Umstellung der Beleuchtung können wir so jährlich bis zu 85 Prozent Energie einsparen. Dies entspricht bei den Höfen in Duisburg-Hochfeld und Duisburg-Hamborn über 1.400 Tonnen CO2. [1]

Der von uns bezogene Strommix der Stadtwerke Duisburg enthielt für das Jahr 2016 einen Anteil an erneuerbaren Energien nach EEG von 45,3 Prozent und von sonstigen erneuerbaren Energien von 5,2 Prozent (Informationen zur Stromlieferung gemäß § 42 EEG). Weitere 8,4 Prozent unseres Strombedarfs decken wir mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Recyclinghof Mitte in Duisburg-Hochfeld, wodurch wir für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung auf einen Gesamtanteil an erneuerbaren Energien von 54,5 Prozent kommen.


[1] Berechnete jährliche Stromeinsparung von 121.610 kWh; Emissionsfaktor 0,3600 kg CO2e/kWh (Quelle: Stadtwerke Duisburg 2017).