13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Zur Analyse ihrer Liegenschaften hat die Stadt Geestland "Energieberichte" über die Jahre 2012 bis 2014 erstellen lassen https://www.geestland.eu/pics/medien/1_1491399046/Energiebericht_Stadt_Geestland___Oktober_2016__.pdf.
Im Rahmen der Zertifizierung als Energieeffizienz-Kommune der Deutschen Energieagentur hat sich die Stadt Geestland verpflichtet, dem Ziel der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf die Soll-Reduktion des Primärengergiebedarfs zu folgen. Zur Erreichung dieser Ziele wurde das Energie- und Klimaschutzprogramm erarbeitet und verbindlich festgelegt, welches alle drei Jahre überprüft und fortgeschrieben wird.
Eine Maßnahme war der Einbau einer Spülwasseraufbereitungsanlage im öffentlichen Schwimmbad, welche zur Einsparung von Wasser und Abwasser sowie elektrischer Energie in erheblichem Maße führen wird. Es sind mehrere Liegenschaften an Wärmeleitungen von Biogasanlagen (NawaRo) angeschlossen und verwenden seit Jahren elektrische Energie aus 100 % regenerativen Energiequellen. Weiterhin betreibt die Stadt mehrere PV-Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie. Errichtung eines Energiewerks  zur Energieversorgung des Schimmbads für die Verwertung von anfallenden Abfallstoffen aus den öffentlichen Anlagen. Ferner ist die Einrichtung eines E-Bus-Ringes im Rahmen des ÖPNV geplant. E-Tankstellen für PKW wurden bereits an den Rathäusern errichtet und weitere sind geplant. Diese werden zu 100 % aus regenerativen Energiequellen gespeist. Der Fuhrpark der Stadt umfasst bereits zwei E-Fahrzeuge. Weitere Anschaffungen sind geplant. Zudem wurde eine Pedelec-Station mit Ladestation in der Ortschaft Bad Bederkesa errichtet. Außerdem soll eine Produktionsstätte Grüner Wasserstoff errichtet werden (Windkraft zur Versorgung der kompletten Straßenbeleuchtung nebst E- und Wasserstofftankstellen).
Als Bezugsgrößen werden die Angaben und Erhebungen der Verbrauchdaten der Energiever-sorgungsunternehmen herangezogen. Der Rat der Stadt hat Ende 2016 des Energie- und Klimaschutzprogramm (EKP) für die Jahre 2016 – 2018 beschlossen. Danach sollen ab 2018 allein im Bereich der Liegenschaften 100 t CO2 jährlich eingespart werden. Ein Bezug auf die Zahl der Mitarbeiter erscheint hier nicht sinnvoll, da die Voraussetzungen bei Kommunen i. d. R. so unterschiedlich sind, dass eine Vergleichbarkeit bezogen auf die Mitarbeiterzahl nicht zielführend ist. Auch die Einwohnerzahl sollte aufgrund der erheblichen strukturellen Unterschiede nicht herangezogen werden (Stadt oder Land, Schwimmbad oder nicht, Kläranlage oder nicht etc.). Als Grundlage für das EKP diente das Integrierte Klimaschutzkonzept des Regionalforums Bremerhaven, an dem die Stadt bzw. ihre Vorgängerkommunen beteiligt waren. Dort wurde u. a. eine Reduzierung der Treibhausgase um 50 % bis zum Jahre 2030 (bezogen auf das Basisjahr 2011) festgesetzt. Nähere Angaben können erst in einigen Woche nach Evaluation durch die dena für das EKP der Jahre 2016 - 2018 erfolgen.