Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

  Einheit 2017 2016 2015
Papierverbrauch gesamt kg 1.178 962 600
       davon Recyclingpapier kg 706 577 403

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

  Einheit 2017 2016 2015
Energieverbrauch gesamt* KWh 990.234 1.007.832 978.892
davon aus erneuerbaren Quellen** KWh 510.158 501.759 508.114
Die genaue Aufschlüsselung unserer Energiekennzahlen können Sie hier abfrufen.
* Um eine doppelte Zählung zu vermeiden, wurde der aus dem Blockheizkraftwerk gewonnene Strom vom Gesamtenergieverbrauch abgezogen, da dieser direkt bei der Stiftung produziert wurde und die entsprechenden KWh bereits im Heizölverbrauch mit einberechnet sind. ** Da seitens des Stromanbieters die Zahlen für den Energiemix 2017 noch nicht vorlagen, wurde der Anteil erneuerbaren Energien am eingekauften Strom auf Basis des Vorjahreswertes berechnet.

  Einheit 2017 2016 2015
Direkter Energieverbrauch gesamt KWh 864.540 832.615 786.316 
davon aus nicht erneuerbaren Quellen gesamt KWh 450.420 438.487 398.444
davon aus erneuerbaren Quellen gesamt KWh 414.120 394.128 387.872

  Einheit 2017 2016 2015
Stromverbrauch gesamt KWh 125.694 175.217 192.576
davon aus erneuerbaren Quellen* KWh 84.914 107.631 120.242
*Da seitens des Stromanbieters die Zahlen für den Energiemix 2017 noch nicht vorlagen, wurde der Anteil erneuerbaren Energien am eingekauften Strom auf Basis des Vorjahreswertes berechnet.

  Einheit 2017 2016 2015
Selbstproduzierte erneuerbare Energie gesamt KWh 465.438 449.262 447.048
davon Biomasse/Hackschnitzel KWh 414.120 394.128 387.872
davon Photovoltaik KWh 51.318 55.134 59.176

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Neben unserem Ziel in Zukunft 100 Prozent erneuerbare Energien einzusetzen, ist uns ein sparsamer Umgang mit Energie sehr wichtig. Mit 125.694 KWh im Jahr 2017 konnten wir unseren Stromverbrauch im Vergleich zu 2015 (192.576 KWh) um 35 prozent reduzieren,  unser Gesamtenergieverbrauch ist allerdings leicht angestiegen (2017: 990.234 KWh; 2015: 978.892 KWh). Für das kommende Jahr planen wir, den Anteil erneuerbarer Energien weiter zu erhöhen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

  Einheit 2017 2016 2015
Wasserentnahme gesamt 2.662 2.420 2.537
Das bei der Heinz Sielmann Stiftung verbrauchte Wasser wird zu 100 Prozent aus der kommunalen Wasserversorgung bezogen. 

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

  Einheit 2017 2016 2015
Abfall gesamt t 17,5 17,7 18,0
davon zur Wiederverwendung t 2,8 2,9 2,6
davon Recycling t 2,1 2,1 2,1
davon Kompostierung t 2,0 2,0 2,1
davon Bau- und Abbruchabfälle* t 4,9 4,9 5,0
davon Restmüll t 5,8 5,8 6,2
davon gefährliche Abfälle t 0,0 0,0 0,0
Die Abfallzahlen wurden nur für Gut Herbigshagen erfasst. Die Aufgliederung in Wiederverwendung, Recycling, Kompostierung und Restmüll beruht auf Schätzung.
*Aufgrund einer Liquidation des  Döberitzer Heide Holzhof wurden für das Jahr 2015 anteilig 5 t nachgetragen.