Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die Sparda-Bank München eG ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Materialien, welche die Bank einsetzt, begrenzen sich folglich auf die zur Aufrechterhaltung des Bankbetriebs eingekauften Rohwaren und Produkte. Der Verbrauch von Papierprodukten ist hier einer der größten Faktoren und machte im Berichtsjahr 2020 mit rund 47.700 kg 2,3 Prozent anteilig an der Gesamt-CO2-Bilanz der Bank aus. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 4.300 kg Frischfaser- und 43.400 kg Recycling-Papier. Weitere ca. 15.396 kg fielen durch die von der Bank beauftragten Druckerzeugnisse an, diese wurden jedoch schon im Druckprozess über den Zukauf von Klimazertifikaten direkt klimaneutral gestellt und flossen damit nicht unmittelbar in die CO2-Bilanz der Sparda-Bank München eG ein.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die exakten Werte des Stromverbrauchs für das Jahr 2020 liegen noch nicht vor. Es wird zum Zeitpunkt der Berichtserstellung für das Berichtsjahr 2020 von einem Energieverbrauch von 2.075.000 kWh ausgegangen, was einem Rückgang zum Vorjahr um 5,7 Prozent entspräche.  

Die Sparda-Bank München eG bezieht bereits seit 2015 zu 100 Prozent Ökostrom.  

Seit 2013 erstellt die Sparda-Bank München eG eine CO2-Bilanz nach dem GHG Protocol. Die konkreten Verbräuche mit Vergleich zum Vorjahr sind entsprechend den Anforderungen des GHG Protocol in den Leistungsindikatoren zu DNK-Kriterium 13 näher aufgeschlüsselt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Für den Stromverbrauch in 2019 wurde im letzten Bericht ein Wert von 2.200.000 kWh erwartet, was einer Veränderung zu 2018 von +1,4 Prozent entsprochen hätte. Tatsächlich lag er für 2019 bei 2.097.769 kWh, was einer Reduktion um 3,3 Prozent entspricht. Für das Jahr 2020 wird ein etwas niedrigerer Stromverbrauch von 2.075.000 kWh erwartet. Dieser Wert ist durch die Schließung von 6 Filialen begründet, die in SB-Center umgewandelt wurden. Wie bereits unter vorangehendem Leistungsindikator erläutert, bezieht die Bank zu 100 Prozent Ökostrom.  

Weitere konkrete Energieverbräuche (z. B. Heizöl leicht, Kühlmittel) mit Vergleich zum Vorjahr sind entsprechend den Anforderungen des GHG Protocol in den Leistungsindikatoren zu DNK-Kriterium 13 näher aufgeschlüsselt.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Es wird die Gesamtwasserentnahme berichtet, die sich zusammensetzt aus den Werten der Filialen, SB-Stellen und der Zentrale der Sparda-Bank München eG. Für die Ressource Wasser (Wasser und Abwasser) wurde für 2019 wurde ein Wert von 12.390 cbm (= 12,4 Megaliter) erwartet, der auch final erreicht wurde. Die Schätzung für 2020 umfasst 11.800 cbm (= 11,8 Megaliter). Der etwas niedriger angesetze Wert ist auf die bereits erwähnte Schließung von Filialen und die Umwandlung in SB-Stellen zurückzuführen. 

Das Wasser entstammt dem herkömmlichen (Süß- bzw. Trink-)Wassernetz der Gemeinden, in denen die Filialen und die Zentrale der Sparda-Bank München eG jeweils lokalisiert sind. Diese Entnahmequellen sind nach dem Kenntnisstand der Sparda-Bank München eG nicht von Wasserstress betroffen.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Die Tabelle zeigt Gewicht und Art des Abfalls, den die Sparda-Bank München eG 2019 und 2020 produziert hat. Insgesamt entspricht der Anteil des Abfalls weniger als einem Prozent an der Gesamt-CO2-Bilanz des Unternehmens, weshalb hier auf Basis der Vorjahreswerte teilweise Hochrechnungen der zuständigen Fachabteilungen für das Jahr 2020 angegeben werden.  

Die Entsorgung der einzelnen aufgeführten Abfallkomponenten erfolgt professionell und standardgemäß durch die beauftragten Dienstleistungsunternehmen, welche die Abfälle abholen und fachgerecht verwerten oder recyceln.  

Emissionsquelle Entsorgung durch Einheit Abfall 2019 Abfall 2020 Ver-änderung
Papier Rhenus-Datalösch Tonnen 1,5  1,01 -33,3 % 
Papier Akten- und Datenvernichtung vor Ort – Datalösch Kubikmeter 143,3

 
83,5

-41,8 % 
Papier Remondis-Mischpapier Tonnen 29,1

24,3 -16,7 % 
Styropor Remondis Kubikmeter 18,0 13,0  -27,8 % 
Mischglas Remondis Kubikmeter 5,5 3,0  -45,5 % 
Sperrmüll Remondis Tonnen 5,2 4,6  -11,9 % 
Elektroschrott Weißer Rabe Tonnen 4,4 6,6  49,8 %2 
Restmüll Städtische/
kommunale Abfallwirtschafts-betriebe
Kubikmeter 135,0 (Schätzwert)  
135,0 (Hoch-rechnung)

0 % 
Wertstoffe Städtische/
kommunale Abfallwirtschafts-betriebe
Kubikmeter 30,0 (Schätzwert)  
30,0 (Hoch-rechnung)

0 % 
Biomüll Städtische/
kommunale Abfallwirtschafts-betriebe
Kubikmeter 30,0 (Schätzwert)
22,0 (Hoch-rechnung)

-26,7 % 


Zum Zeitpunkt der Umrechnung in CO2-Äquivalente lag der finale Wert noch nicht vor. Aus diesem Grund wurde die Umrechnung mit einer geschätzten Menge von 1,5 t vorgenommen. 
Die Gründe für den starken Anstieg liegen u. a. in der Reduzierung der Drucker und dem Austausch von Alt-Geräten, die nicht mehr den Anforderungen an die Arbeitsplatzergonomie entsprachen.

Die Sparda-Bank München eG veröffentlicht Informationen über ihr Umwelt-Engagement. Dies ist auf https://www.sparda-m.de/ beschrieben.