Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator G4-EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

Die Sparda-Bank München eG ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Materialien, welche die Bank einsetzt, begrenzen sich folglich auf die zur Aufrechterhaltung des Bankbetriebs eingekauften Rohwaren und Produkte. Der Verbrauch von Papierprodukten ist hier einer der größten Faktoren und machte im Berichtsjahr 2017 mit rund 62.000 kg 3 Prozent anteilig an der Gesamt-CO2-Bilanz der Bank aus. Weitere ca. 62.000 kg fallen durch die von der Bank beauftragten Druckerzeugnisse an, diese werden jedoch schon im Druckprozess über den Zukauf von Klimazertifikaten direkt klimaneutral gestellt und fließen damit nicht unmittelbar in die CO2-Bilanz der Sparda-Bank München eG ein.

Leistungsindikator G4-EN3
Energieverbrauch innerhalb der Organisation.

Der Stromverbrauch lag im Jahr 2016 bei insgesamt 2.317.347 kWh. Die exakten Werte für das Jahr 2017 liegen noch nicht vor. Basierend auf den geringfügigen Änderungen von 0,52 Prozent zum Vorjahr (2015: 2.329.448 kWh) und unter Berücksichtigung der Anzahl an Mitarbeitern, Geschäftsstellen und SB-Center kann für das Berichtsjahr 2017 von einem Energieverbrauch von 2.213.894 kWh ausgegangen werden.

Leistungsindikator G4-EN6
Verringerung des Energieverbrauchs.

Der Stromverbrauch der Sparda-Bank München eG hat sich von 2015 auf 2016 um 0,52 Prozent verringert. Für 2017 wird ein Wert von 2.213.894 kWh erwartet, was einer Veränderung von –4,5 Prozent entspräche. Zudem bezieht die Bank zu 100 Prozent Ökostrom.

Leistungsindikator G4-EN8
Gesamtwasserentnahme nach Quellen.

Es wird die Gesamtwasserentnahme berichtet, die sich zusammensetzt aus den Werten aller Geschäftsstellen und der Zentrale der Sparda-Bank München eG. Die Ressource Wasser (Wasser und Abwasser) wurde im Jahr 2015 mit 12.280 cbm in Anspruch genommen. Das entspricht einem CO2-Äquivalent von 6,5 t. Dieser Wert macht anteilig an der Gesamt-CO2-Bilanz des Unternehmens 0,4 Prozent aus. Für die Jahre 2016 und 2017 wird der Wasserbrauch daher hochgerechnet. Es wird für das Jahr 2016 von einer Gesamtwasserentnahme von 12.001 cbm ausgegangen, für das Berichtsjahr 2017 wird folglich ein Wert von 11.465 cbm erwartet. Das Wasser entstammt dem herkömmlichen Wassernetz der Gemeinden, in denen die Geschäftsstellen und die Zentrale der Sparda-Bank München eG jeweils lokalisiert sind.

Leistungsindikator G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

Die Tabelle zeigt Gewicht und Art des Abfalls, den die Sparda-Bank München eG 2016 und 2017 produziert hat. Insgesamt entspricht der Anteil des Abfalls weniger als einem Prozent an der Gesamt-CO2-Bilanz des Unternehmens, weshalb hier auf Basis der Vorjahreswerte eine Hochrechnung für das Jahr 2017 erfolgt ist. Die Hochrechnung basiert auf der Anzahl an Mitarbeitern, Geschäftsstellen und SB-Centern im Jahr 2017.

Die Entsorgung der einzelnen aufgeführten Abfallkomponenten erfolgt professionell durch die beauftragten Dienstleistungsunternehmen, welche die Abfälle abholen und fachgerecht verwerten oder recyceln.

Emissionsquelle      Einheit    Abfall 2016 Abfall 2017
(Hochrechnung)
Papier Rhenus – Datalösch  cbm    32,00 30,57
Papier Akten- und
Datenvernichtung vor
Ort – Datalösch
 cbm    355,00 339,15
Papier
Remondis – Mischpapier  cbm    83,00 79,29
Styropor      cbm    12,00 11,46
Mischglas
   cbm    2,00 1,91
Sperrmüll       cbm    12,00 11,46
Elektroschrott 
   cbm    6,00 5,73
Restmüll
   cbm    114,00 108,91
Wertstoffe
   cbm    27,00
25,79
Biomüll  
  cbm  
20,00 19,11
Branchenspezifische Ergänzung
Das Umwelt-Engagement der Sparda-Bank München eG ist sowohl auf www.sparda-m.de als auch auf www.zum-wohl-aller.de beschrieben.