Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Natursteineinkauf in 2016 gesamt: 117,97 t
(Roh-, Halb- und Fertigware)

Aufteilung nach Material

davon Sandstein: 105,56 t (89%)
Hartgestein (Granit, Gneis, Migmatit, etc.): 9,52 t (8%)
sonstige (Kalkstein, Schiefer, Basaltlava): 2,89 t (jeweils <1%)

Aufteilung nach Herkunft

Deutschland: 77,51 t (66%)
davon regional (Umkreis <100km): 7,32 t (62%)
Europa, sonstiges: 31,19t (26%)
davon regional (Umkreis <100km): 28,82t (24%)
Afrika: 6,68t (6%)
Amerika: 1,38t (<2%)
Asien: 1,21t (<2%)

Neben dem Rohstoff Naturstein kommen weitere Baustoffe zum Einsatz, die unverzichtbar sind, in größeren Mengen vor. Dazu gehören vor allem Trass-Kalkmörtel, Fugensaniermörtel, Klebemörtel, Zement, Kies und Sand.
Eine Massenermittlung für diese Baustoffe erfolgte bisher nicht und wird erstmals für das Jahr 2017 ermittelt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Verbräuche Energie

Erdgas (2015): 47.865 kWh
Erdgas (2016): 45.031 kWh

Strom (2015): 15.210 kWh
Strom (2016): 14.900 kWh

Einspeisung Strom Fotovoltaik-Anlage (2015): 22.585 kWh
Einspeisung Strom Fotovoltaik-Anlage (2016): 19.294 kWh

Verbräuche Fuhrpark

Benzin (2015): 626 l
Benzin (2016): 647 l

Diesel (2015): 10.962 l
Diesel (2016): 9.472 l

Der Energieeinsatz je verbrauchter Tonne Naturstein beträgt 1,3 MWh.

Alle Daten stammen aus der Input-Output-Tabelle in unserer Umwelterklärung 2017.







Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Durch den vorrangigen Bezug von Natursteinen aus Deutschland und Europa sinkt der Energieverbrauch, insbesondere im Bereich Energieverbrauch für Transporte, verglichen mit dem Bezug von Naturstein aus Übersee.

Bei der Beschaffung von Maschinen und Fahrzeugen wird der Energie- bzw. Kraftstoffverbrauch berücksichtigt.
Um Energie bei unserer Druckluftanlage zu sparen, werden Leckagen kurzfristig repariert. Bis Ende 2017 wird auch geprüft, ob einen Reduktion der Druckluftzufuhr von 8 auf 6 bar möglich ist.

Unser Einzugsgebiet erstreckt sich über das ganze Saarland und das angrenzende Rheinland-Pfalz bis Kaiserslautern-Kusel-Hinderweidenthal. Häufig haben wir lange Anfahrtswege an die Baustellen. Hier versuchen wir es möglichst oft so einzurichten, dass die Mitarbeitenden entweder wohnortnah eingesetzt werden oder sich an zentral gelegenen Sammelpunkten treffen, um die persönliche tägliche Hinfahrt zur / Heimfahrt ab der Werkstatt zu reduzieren.

Ein regelmäßiges Energiecontrolling erfolgt zukünftig über das Energiebuch, in dem alle Verbräuche eines Jahres erfasst und zum Vergleich herangezogen werden können.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

In unserem Unternehmen existieren zwei Wasserkreisläufe: 1) Sanitärwasser (Toilette, Abwasser Küche) und 2) der Produktionskreislauf, der in der Regel ausschließlich mit Niederschlagswasser betrieben wird. Überschüssiges Wasser kann versickern. Bei großer Trockenheit wird Frischwasser aus dem Netz zugeführt.
Hauptverbraucher im Produktionskreislauf sind zwei Steinsägen. Deren Brauchwasser wird in mehreren Absatzbecken gesammelt. Der Gesteinsschlamm wird entsorgt, das Brauchwasser dem Kreislauf wieder zugeführt. 

Verbrauch Frischwasser (2015): 78 cbm
Verbrauch Frischwasser (2016): 96 cbm

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Abfall

Bauschutt inkl. Natursteinschlamm (2015): 66,0 cbm
Bauschutt inkl. Natursteinschlamm (2016): 71,5 cbm

Papier/Pappe (2015): 14,5 cbm
Papier/Pappe (2016): 16,5 cbm

Restmüll (2015): 4,8 cbm
Restmüll (2016): 5,3 cbm

Die Entsorgung der recyclingfähigen Abfälle erfolgt über "Gelbe Säcke", die wir allerdings noch nicht zahlenmäßig erfassen.
Seit Mai 2017 sammeln wir den Biomüll in einer Biomülltonne.
Die Ermittlung der Abfallmengen erfolgt über die Abrechnung unserer Dienstleister, von denen uns aktuelle Zertifikate vorliegen.

Da wir ausschließlich Naturstein sägen, sind unsere Steinschlämme unbedenklich.