Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Der Materialeinsatz bei der Sparkasse Heidelberg umfasst im wesentlichen Papier. In 2019 hatten wir folgenden Papierverbrauch:

Papier Papierverbrauch insgesamt in Tonnen 
109
Recyclingpapier aus "Post-Consumer"-Altpapier 0,6
Frischfaserpapier (ECF und TCF)        108,5
Frischfaserpapier, chlorgebleicht 0,0
Anteil Papier mit Nachhaltigkeits-Labeln in % 35%


Für die Berechnung der Umweltkennzahlen verwenden wir das Tool des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) Version 1.3 - Update 2018.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Der Energieverbrauch teilt sich auf in den direkten und den indirekten Energieverbrauch. Unter direktem Energieverbrauch sind Brenn- und Kraftstoffe für Heizungen und unseren Fuhrpark zu verstehen. Unter indirekten Energieverbrauch fällt insbesondere unser Stromverbrauch.

Kategorie Verbrauch in der jeweiligen Einheit
A) Direkter Energieverbrauch – nicht erneuerbar  
Erdgas in kWh (Brennstoff für Heizungen) 2.221.527
Heizöl in kWh (Brennstoff für Heizungen) 269.634
Kraftstoffe für die Notstromversorgung (Benzin, Diesel) 0
Heizöl in kWh (Brennstoff für Heizungen) 0
Benzin aus Fahrzeugen in km 384.348
Diesel aus Fahrzeugen in km 0
Erdgas in Fahrzeugen (CNG, Scope 1) 0
Autogas in Fahrzeugen (LPG, Scope 1) 0
Kategorie kWh
A) Indirekter Energieverbrauch – nicht erneuerbar  
Strom aus Abfall-Verbrennung 0
Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung 0
Strom aus Gaskraftwerken 0
Strom aus Ölkraftwerken 0
Strom aus Schwarzkohlekraftwerken 0
Strom aus Braunkohlekraftwerken 0
Strom aus Kernkraftwerken 0
Strom aus Lieferanten-Mix 3.825.969 (Laufwasserkraftw. erneuerbar)
Strom aus markttypischem Mix: 0
   
Fernwärme mit Durchschnittsmix - Deutschland 1.221.160
Fernwärme mit Lieferantenmix 0
   
B) Indirekter Energieverbrauch erneuerbar  
Strom aus Laufwasserkraftwerken 0
Strom aus Speicherwasserkraftwerken 0
Strom aus Windkraftwerken 0
Strom aus Biomassekraftwerken 0
Strom aus Biogaskraftwerken 0
Strom aus Photovoltaikkraftwerken - Netzbezug 0
Strom aus Photovoltaikkraftwerken - Eigenproduktion 0
   
Erneuerbare Heizenergie aus Holzheizung 0
Erneuerbare Heizenergie Solar 0
Fernwärme aus Biogas / erneuerbare Energien 0
   
Gesamter indirekter Energieverbrauch                             5.047.129

Die Sparkasse Heidelberg hat keinen Verbrauch an Kühl- oder Dampfenergie.
Die Nutzung von mit Erdgas betriebenen Fahrzeugen wurde Ende 2017 eingestellt, zugunsten von mit Elektrizität angetriebenen Fahrzeugen.
Der Betrieb unserer E-Mobilitätsflotte im Nutzfahrzeuge- und Betriebsfahrzeugebereich ist im o.g. Stromverbrauch enthalten.

Für die Berechnung der Umweltkennzahlen verwenden wir das Tool des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) Version 1.3 - Update 2018.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Sparkasse Heidelberg bekennt sich in ihrer Geschäftsstrategie und in ihren Leitsätzen der Nachhaltigkeit zur Verringerung ihres Energieverbrauchs. Die Leistungsindikatoren auf Basis der GRI-Indikatoren wurden erstmals fürs Geschäftsjahr 2017 erhoben und im Geschäftsjahr 2018 die Berechnungs- bzw. Messgrundlage optimiert. Diese gelten auch für das Geschäftsjahr 2019.

Mit der Fortschreibung der Zahlenreihe in den nächsten Jahren und mit Blick auf das Ziel der Reduktion des CO2-Ausstoßes durch die Sparkasse bis zum Jahr 2025, wird sich dies messen lassen. Die einzelnen Maßnahmen sind in der Beschreibung des Kriteriums 12 enthalten.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Kategorie

Megaliter (1.000 m³)
Regenwasser 0 0
Grund- und Oberflächenwasser 0 0
Trinkwasser / Wasser von Dritten 10.057 10,06
     
Gesamtwasserentnahme                                     10.057 10,06

Die Kategorie "Meerwasser" oder "produziertes Wasser" trifft für unser Haus nicht zu.

Deutschland ist gemäß dem World Rescources Institut kein Land mit "mittlerem bis hohem", "hohem", oder "extrem hohem Wasserstress" (12/2013), sondern mit der Ausprägung "geringer bis mittlerer" Wasserstress im weltweiten Ranking dem Rang 85 zugeordnet. Das Geschäftsgebiet der Sparkasse Heidelberg liegt im Rhein-Neckar-Kreis in Deutschland. Sie ist ein Dienstleistungsunternehmen und verwendet daher keine Rohstoffe (auch kein Wasser) zur Produktion oder Verarbeitung von Waren. Überdies betreibt die Sparkasse keine ausländischen Niederlassungen oder Filialen.

Für die Berechnung der Umweltkennzahlen verwenden wir das Tool des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) Version 1.3 - Update 2018.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Kategorie Tonnen
   
Abfälle zur Verwertung/zum Recycling                                         141
Abfälle zur Verbrennung                                           42
Abfälle zur Deponie                                             7
Sonderabfälle                                            -  
   
Gesamtgewicht ungefährlichen Abfalls                                         189

Die Sparkasse Heidelberg ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen, bei dem keine gefährlichen Abfälle anfallen. Die Informationen werden von Entsorgungsdienstleistern zur Verfügung gestellt.

Für die Berechnung der Umweltkennzahlen verwenden wir das Tool des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) Version 1.3 - Update 2018.

Bei der Aufsummierung der Einzelwerte wurden Nachkommastellen berücksichtigt.