12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Im Jahr 2019 hat die Sparkasse Bamberg ein Energieaudit nach DIN 16247 erfolgreich durchgeführt. Das Audit beinhaltet alle Beratungs-Center, Geschäftsstellen und SB-Geschäftsstellen. Im Rahmen des Audits wurde der Energieverbrauch der Sparkasse Bamberg untersucht. Daraus ist ein Maßnahmenkatalog entstanden, der kontinuierlich und anlassbezogen abgearbeitet wird und uns auch in der Zukunft hilft, den Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Die Durchführung des Energieaudits wird nach den gesetzlichen Vorgaben wiederholt.

Die von der Sparkasse Bamberg betriebenen Photovoltaikanlagen produzierten im Berichtsjahr mehr als 223.197 kWh Strom aus Sonnenenergie, der in das Stromnetz eingespeist wurde.

Die Sparkasse Bamberg orientiert sich auch weiterhin bei der Anschaffung und Nutzung der PC-Hardware an den Grundsätzen der „Green IT“. Bei der Beschaffung von Büromaterial wird auf Produkte mit dem „Blauem Engel“ geachtet.

Das Gebäudemanagement berücksichtigt auch in Zukunft eine nachhaltige ökologische Weiterentwicklung.

Beim Austausch von Beleuchtungskörpern setzt die Sparkasse Bamberg, wenn möglich, auf Energiesparlampen. Auch im Fuhrpark spielt bei Ersatzbeschaffungen die ökologische Nachhaltigkeit eine große Rolle. Auch hier werden, wenn möglich, Elektro- oder Hybridfahrzeuge angeschafft.

Die regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energiesparmaßnahmen wurde auch im Jahr 2019 fortgesetzt, ebenso wie die Althandy-Sammelaktion.

Die Sparkasse Bamberg verfolgt bereits jetzt eine sehr nachhaltige Geschäftspolitik. Die Sparkasse Bamberg befasst sich bereits allgemein mit dem Thema Nachhaltigkeitsrisiken auf Basis von Medienberichten und der BaFin-Publikationen. Für eine strukturierte Befassung wartet die Sparkasse noch die Veröffentlichung der Verbände ab. Eine generelle Verankerung der Nachhaltigkeit in die Geschäftsstrategie ist deshalb noch nicht erfolgt. Auch gibt es bisher noch keine qualitativen und quantitativen Ziele für eine Ressourceneffizienz.

Als Finanzdienstleistungsunternehmen unterscheiden wir uns auch im Ressourcenverbrauch deutlich von produzierenden Unternehmen. Die im Energieaudit des Jahres 2015 festgelegten Maßnahmen wurde erfolgreich umgesetzt. Aufgrund des durch den Geschäftsbetrieb bedingten eher geringeren Ressourcen- und Rohstoffverbrauchs und der in diesem Bericht aufgelisteten und beschriebenen vielfältigen Maßnahmen, die auch weiterhin gelten und der Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben sehen wir derzeit keine wesentlichen Risiken keine.