12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als Dienstleistungsunternehmen stellt für die Kreissparkasse der Energiebedarf den größten Anteil des Ressourcenverbrauchs dar. Im Jahr 2020 wurde erneut ein Energieaudit durchgeführt. Externe Prüfer untersuchten den Energieeinsatz und -verbrauch und deren Haupttreiber. Der Energiebedarf für Heizungssysteme, Klimatechnik sowie Beleuchtung stellt hier nach wie vor den größten Block dar.  

Im Rahmen der Einführung von ÖKOPROFIT wurden Einsparmaßnahmen im Umweltprogramm beschlossen. 2021 wurde folgende Maßnahmen abgeschlossen:     Folgende Maßnahmen sind im Umweltprogramm für die Zukunft geplant:   Aus der regelmäßigen bzw. anlassbezogenen Risikoinventur (s. Kriterium 11) ist derzeit kein wesentliches Risiko bekannt, das sich aus dem Ressourcenmanagement ergibt.  

Der gesamte Papierverbrauch im Jahr 2021 betrug 100,5 Tonnen, der Anteil des Kontoauszugsdruckerpapiers daran beträgt 36,5 Tonnen (Vorjahr 38,9 Tonnen). Während sich durch die Nutzung von digitalen Möglichkeiten der Verbrauch von Kontoauszugsdruckerpapier erneut reduziert hat, stieg der gesamte Papierverbrauch um 27 Prozent. Dies liegt vor allem an umfangreichen Kommunikationsmaßnahmen zum AGB-Änderungsmechanismus, welche aufgrund aktueller Rechtsprechung notwendig waren.

Das im Jahr 2017 gestartete Digitalisierungsprojekt wurde 2021 abgeschlossen. Prozesse werden weiterhin kontinuierlich auf Optimierungspotenzial untersucht.

Der IT-Bestand wird regelmäßig auf Einsparungsmöglichkeiten überprüft. Durch den Ausbau des digitalen Serviceangebots konnten 2020 Überkapazitäten an SB-Geräten abgebaut werden. Dadurch können zukünftig rund 32.000 kWh Strom p. a. eingespart werden.  

Die Kreissparkasse bietet ihren Mitarbeitern die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Hierdurch werden Fahrtstrecken reduziert. Zusätzlich trägt eine höhere Digitalisierung der Arbeitsabläufe im Homeoffice zur Einsparung von Ressourcen bei.  

Die Kreissparkasse fördert die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Für Mitarbeiter besteht die Möglichkeit, ein Jobticket der Deutschen Bahn oder des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds zu abonnieren. Zusätzlich stehen den Mitarbeitern für dienstliche Fahrten innerhalb des Geschäftsgebiets mehrere übertragbare Tickets des regionalen Verkehrsverbunds zur Verfügung. Seit Herbst 2021 bietet die Kreissparkasse in Kooperation mit der JobRad GmbH ein Fahrradleasing im Rahmen einer Entgeltumwandlung an.

Mit der Einführung einer Online-Lernplattform sowie einer zentralen Webinarplattform zur Durchführung von digitalen Bildungsangeboten werden Fahrtwege zum zentralen Schulungszentrum eingespart. Im Jahr 2021 wurden 57 % der 521 durchgeführten Seminare digital abgehalten.  

Die Kreissparkasse stellt eigene Paketsendungen mittels GoGreen der Deutschen Post AG zu.  

Bei der Neubeschaffung von Dienst- bzw. Firmenwägen gilt der Grundsatz, dass vorrangig Fahrzeuge mit einem maximalen CO2-Ausstoß von 150 g/km ausgewählt werden.