12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Unser Einsatz für den Naturschutz ist in der Naturschutzstrategie mit den Leitbildern für die Naturlandschaften der Heinz Sielmann Stiftung festgeschrieben. Weitere Leitlinien existieren in Teilbereichen zum betrieblichen Umweltschutz, z.B. innerhalb der Reisekostenrichtlinie, Beschaffungsrichtlinie und dem Leitbild klimafreundliche Stiftung.  Neben einem sparsamen Einsatz von Energie haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2019 die Energieversorgung zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzustellen. Dieses Ziel wird sich jedoch erst bis 2021 in den Gebäuden realisieren lassen.

Aufgrund der Restrukturierung der Stiftung im Berichtszeitraum hat sich die angestrebte Entwicklung einer Umweltstrategie um ein Jahr verzögert. Allerdings konnten wir gemeinsam mit einem externen Beratungsunternehmen bereits die grundsätzliche Vorgehensweise zum Aufbau eines Umweltmanagementsystems festlegen. Neben Geltungsbereichen und Projektteam haben wir beschlossen, eine Zertifizierung nach ISO 14.001 anzustreben. Als nächste Schritte für das Jahr 2018 stehen eine Bestandsaufnahme an den einzelnen Standorten durch externe Auditoren sowie die Ermittlung relevanter Umweltkennzahlen an. Hierauf basierend planen wir, bis 2019 eine umfassende stiftungseigene Umweltstrategie zu entwickeln.

Neben der Entwicklung einer Umweltstrategie haben wir uns für die kommenden Jahre weitere Aktivitäten vorgenommen, um möglichst wenige Ressourcen in Anspruch zu nehmen. So ist für 2019 der Bau eines besser durchlüfteten Hackschnitzellagers auf Gut Herbigshagen geplant, um durch eine geringere Feuchte den Wirkungsgrad bei der Verbrennung zu erhöhen. Gleichzeitig wird in 2019 auch in Wanninchen von einer Ölheizung auf erneuerbare Energien umgestellt. Für die neue Betriebsstätte in der ehemaligen Kommandantur der Döberitzer Heide, dem künftigen Naturerlebniszentrum, wird eine Holzscheitheizung vorgesehen, die mit Holz aus der Döberitzer Heide beschickt sein wird.