12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Zielsetzung und -überprüfung:
Die qualitativen Ziele zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energien leiten sich aus unserem Klimaziel ab (vgl. Kriterium 3 und Kriterium 11). Unser Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck der Kreissparkasse Köln ab 2020 jährlich um 3% (vorher 2%) im Vergleich zum Vorjahr zu reduzieren.  
Die Zielerreichung wird – ebenso wie bei den anderen strategischen Nachhaltigkeitszielen – einmal jährlich im Rahmen des internen Strategieabgleichs durch den Vorstand überwacht. Darüber hinaus wird regelmäßig im Aufsichtsorgan berichtet. Maßnahmen (Energieeffizienz, Papierverbrauch, Heizungsanlagen, …) werden im Rahmen des Koordinierungsteams Nachhaltigkeit, bei dem u.a. unser Umweltmanager Mitglied ist, erarbeitet und durch den Vorstand beschlossen.
 

Bewertung von Risiken:
In dem Zusammenhang erkennbare Risiken (bspw. flächendeckender Stromausfall – vgl. Kriterium 11) werden ebenfalls thematisiert und entsprechende Lösungsansätze erarbeitet. Stromausfall ist eines der Szenarien, das bei der Erarbeitung und jährlichen Überprüfung unseres Notfallkonzeptes berücksichtigt wird.
Eine weitere Risikoidentifizierung im Hinblick auf direkte oder indirekte negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme aus unserer Geschäftstätigkeit, unseren Geschäftsbeziehungen oder den Produkte und Dienstleistungen als nicht produzierendes Unternehmen erfolgt aktuell nicht.

Erfassung von Verbräuchen:
Durch die Erfassung aller relevanten Verbräuche anhand der Systematik des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) wird das Klima-Ziel auf einzelne Größen wie Energie, Wasser, Verkehr, Papier und Entsorgung herunter gebrochen. Durch die jährliche Erfassung werden die verschiedenen Größen künftig vergleichbar gemacht. Unser Klima-Ziel konnten wir in 2020 erneut übertreffen (vgl. Kriterium 3 und Leistungsindikatoren zu Kriterium 13).





Maßnahmen zur Ressourceneinsparungen: (beispielhafte Aufzählung):


Externe Überprüfung:
Auch die aufgrund der Corona-Pandemie deutlich ausgeweiteten Möglichkeiten mobil zu arbeiten, flächendeckenden Videokonferenzen und flexibleren Kommunikationsformate trugen mit zur  Ressourceneinsparung bei.

Eine weitere Grundlage zur Identifikation insbesondere von Energieeinsparmaßnahmen ist das Energie-Audit, welches wir in 2019 bereits zum zweiten Mal durchgeführt haben und das alle vier Jahre wiederholt wird. Die darin enthaltenen Ansätze oder Empfehlungen werden bedarfsorientiert angegangen, sind jedoch nicht in konkrete Konzepte eingebettet: