12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Beschäftigten von TEQPORT entscheiden eigenverantwortlich über ihre Geschäftsreisen, sind aber angehalten, die Notwendigkeit der Reise und das Verkehrsmittel zu prüfen. Aufgrund der bahnhofsnahen Standortlage in Solingen sind Bahnfahrten als Alternative zum Auto sehr beliebt und über 1/3 der Belegschaft kommt normalerweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß zur Arbeit. Aufgrund der Coronapandemie wurden die Beschäftigten, die ins Büro kommen angehalten öffentliche Verkehrsmittel zu meiden. 

TEQPORT hatte sich für das Jahr 2020 verschiedene Ziele zum Thema Ressourcenmanagement gesetzt, wie Umstellung auf Ökostrom oder die Verringerung des Papierverbrauchs. Die Ziele für 2021 sind im Punkt 3. Ziele beschrieben. 

Der Stromverbrauch von TEQPORT stieg im Jahr 2020 um ca. 5,5 % im Vergleich zum Jahr 2019, dies liegt an der Anschaffung des Hybridfahrzeugs Ende 2019. Der Stromverbrauch der Büroräume ist gesunken (-11%), dies ist durch das vermehrte mobile Arbeiten der Beschäftigten durch dir Coronapandemie zu erklären. Seit Anfang 2020 wird der ganze Bürokomplex mit Ökostrom versorgt. Mit dem Anbieter Naturstrom wird gleichzeitig der Ausbau von Öko-Energieanlagen gefördert.

Um weiter Papier und Toner zu sparen wurden einige interne Prozesse digitalisiert. Ebenfalls wurden die Ausgangsrechnungen auf ein belegloses Verfahren umgestellt. Dies läuft aber noch an und wird sich erst im Jahr 2021 deutlich auswirken. Die Abwesenheit der Beschäftigten im Büro durch die Coronapandemie hat ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen, dass weniger gedruckt wurde. Es konnten dadurch ca. 30% Papier eingespart werden.
 Für den internen Gebrauch wurden im Jahr 2020 keine neuen Notebooks angeschafft. Alle Geräte, die Beschäftigten zur Verfügung gestellt wurden, wurden über den Second-Hand-Markt bezogen.

Auf den Toiletten werden, anstelle von Einwegpapiertüchern, Stoffhandtuchrollen mit Blauer Engel Zertifizierung eingesetzt. 2017 wurde eine Wasseraufbereitungsanlage installiert. Die Beschäftigten und Kunden von TEQPORT können sich hier kostenlos gekühltes Wasser mit oder ohne Kohlensäure am Wasserhahn ziehen. Dadurch verzichtet TEQPORT auf jegliche Erfrischungsgetränke in Flaschen. Notwendige Lebensmittel werden in Bio-Qualität gekauft. Außerdem bietet TEQPORT seinen Beschäftigten eine voll ausgestattete Küche. So sind diese sind nicht auf Spontaneinkäufe oder Schnellimbisse angewiesen und vermeiden Abfälle. Durch den Empfang privater Pakete auf der Arbeit werden die Routen der Paketzusteller gebündelt und unsere Beschäftigten sparen unnötige Wege zum Paketshop ein.   

Im Rahmen der von TEQPORT gesteuerten rückwärtsgerichteten Wertschöpfungsketten werden stets optimierte Transportwege angestrebt und lokale Recyclingmöglichkeiten bevorzugt – somit wird gleichzeitig eine größtmögliche Ressourceneffizienz gefördert. Partnerunternehmen im Bereich Recycling werden bezüglich Ihrer Rohstoffausbeuten von einem durch TEQPORT beauftragten Auditor überprüft und wenn notwendig wird in einem partnerschaftlichen Ansatz eine weitere Optimierung angestrebt.

Risiken für negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme sieht TEQPORT zurzeit nicht. Eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit resultiert aus einer erhöhten Auftragslage für Technik, die zum Wiedereinsatz oder Recycling bereitgestellt wird. Das sieht TEQPORT als Chance für die Umwelt.