12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Auf Ebene vom HTGF als Unternehmen:
  • Ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit allen uns zur Verfügung stehenden Ressourcen ist ein wichtiges Thema für den HTGF, wird regelmäßig im Team diskutiert und wird derzeit umgesetzt. Hierbei steckt sich der HTGF keine quantitativen Zielvorgaben, sondern versucht mit einem breit gestreuten Ansatz seinen Ressourceneinsatz zu optimieren.
  • Im Büro-Alltag wird auf umweltverträgliches Verhalten geachtet (Glühbirnen sind auf LED umgestellt, Anweisungen zum Stromverbrauch, Mülltrennung, wassersparende Einrichtungen in den Sanitäranlagen in Bonn)
  • Einführung von DocuSign zur Förderung einer papierlosen Dokumentation
  • Mehrweg-Geschirr und Glasflaschen für die Bewirtung der Gäste; Bohnen-zu-Tassen Kaffeemaschinen im Bonner Büro (in Berlin aufgrund des geringen Verbrauchs nicht); Verwendung von Fair-Trade-zertifizierten Kaffee.
  • Umstellung der Bewirtung auf rein vegetarisches Essen bei eigenen Veranstaltungen.
  • Einführung von Flex-Arbeitsplätzen (platzsparendes Konzept).
  • Nicht mehr benötigte Geräte (insb. Hardware nach Ablauf der Nutzungsdauer) werden in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt und zu marktüblichen Preisen auf dem Gebrauchtwarenmarkt oder an Mitarbeiter verkauft.

Aus der Geschäftstätigkeit ergeben sich keine wesentlichen Risiken auf Ressourcen und Umwelt: der Ressourcenverbrauch beschränkt sich auf Bürotätigkeiten und Dienstreisen.


Auf Produktebene/HTGFs Portfolio:
  • Der HTGF darf ab HTGF IV nicht in Unternehmen investieren, die ausgeschlossene umweltschädliche Aktivitäten durchführen. Die Liste der ausgeschlossenen Aktivitäten ist anhand der Ausschlusslisten vom EIF und von der KfW für den HTGF IV konsequent überarbeitet und erweitert worden.
  • Im HTGF IV wird eine systematische Umwelt Due Diligence bei jeder Finanzierungsrunde anhand der Principal Adverse Impact (PAI) der Offenlegungsverordnung eingeführt.

Je nach Branche spielt der Ressourcenverbrauch eine Rolle bei den Portfoliounternehmen. In den Fällen, wo das Geschäftsmodell von bestimmten Ressourcen abhängt, wird dies in der Due Diligence berücksichtigt. In vielen Software-Unternehmen besteht die Geschäftstätigkeit aus reiner Bürotätigkeit und Dienstreisen, deshalb ergeben sich keine wesentlichen Risiken auf Ressourcen und Umwelt.