12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Im Rahmen unseres EMAS-Umweltmanagementsystems erstellen wir eine jährliche Umweltbilanz, die Bestandteil der alljährlich erscheinenden aktualisierten und validierten EMAS-Umwelterklärung ist.
Dort werden die unternehmensspezifischen Umweltauswirkungen in Form von Kernindikatoren dargestellt und deren Entwicklung bzw. deren Verlauf über mehrere Jahre nachvollziehbar dargelegt. Diese Kennzahlen und Indikatoren dienen dem Vorstand im jährlich stattfindenden Management-Review u. a. zur Beurteilung und Bewertung des internen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements (siehe auch DNK-Kriterium 7).
Unsere konkreten Umweltziele und deren Umsetzungsgrad sind in der Umwelterklärung einzusehen.
Der CO2-Fußabdruck unserer Geschäftstätigkeiten ist dabei ein zentraler Indikator, um unsere Umweltleistung zu quantifizieren und zu bewerten. Die Erhebung der CO2-Emissionen erfolgt jährlich in standardisierter Form und ist nach den Vorgaben des EMAS-Umweltmanagementsystems ausgerichtet. So wird im Zuge von Umbaumaßnahmen oder Neubauten bereits in der Planung auf den Einsatz energieeffizienter und ressourcenschonender Systeme geachtet.
Wir setzen geeignete ökoeffiziente Technologien in allen Unternehmensbereichen ein und prüfen fortlaufend in wirtschaftlich vertretbarem Rahmen weitere Optimierungen. Durch die Stromproduktion im hauseigenen Blockheizkraftwerk wird schon jetzt etwa die Hälfte des Eigenstrombedarfs in unserer Hauptstelle abgedeckt. Seit dem 01.01.2019 decken wir den übrigen Strombedarf mit 100 % Ökostrom ab. Insgesamt werden 32 % unserer Stellen mit 100 % Ökostrom beliefert.
Darüber hinaus setzen wir u. a. flächendeckend auf Green-IT, rüsten größere Geschäftsstellen mit Blockheizkraftwerken oder Photovoltaikanlagen aus, reduzieren die Anzahl unserer physischen Server durch Servervirtualisierung, setzen auf intelligente Bürosteuerung und vieles mehr. Ferner setzen wir zunehmend verbrauchsärmere Dienstwagen und Elektrofahrzeuge für Dienstfahrten im Geschäftsgebiet ein.
Unser Fokus ist weiterhin darauf gerichtet, den CO2-Ausstoß, den Energieverbrauch, den Verbrauch von Wasser und Papier sowie das Abfallaufkommen in all unseren Niederlassungen zu verringern, um unseren eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Hierzu setzen wir uns im Bereich "Sparkassen-Betrieb" regelmäßig quantifizierbare Ziele (siehe hierzu auch DNK-Kriterium 3).
Parallel arbeiten wir kontinuierlich daran, die Erhebung unserer Umweltdaten zu optimieren, um die Transparenz unserer Berichterstattung zu erhöhen und weitere Einsparmöglichkeiten abzuleiten.
Die Energieauditpflicht nach EDL-G aus dem Jahr 2015 bzw. das darin geforderte Energieaudit hat mit seinen tiefgreifenden energetischen Analysen dafür gesorgt, dass sich die Datenqualität in unserem Energie- und Umweltmanagement erneut verbessert hat. Nach erfolgreicher Auditierung wurden die identifizierten Einsparpotenziale als Umsetzungsbausteine in das Umweltprogramm integriert, um den Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen weiterhin maßgeblich zu senken.
Durch Einsparungen von Ressourcen, Energien und Emissionen kann die Ökoeffizienz der Sparkasse Saarbrücken konsequent gesteigert, aber auch ökonomische Einsparpotenziale realisiert werden.
Unsere Bestrebungen im Bereich Betriebsökologie sind unserer Ansicht nach nicht nur Ausdruck von Integrität innerhalb unseres Nachhaltigkeitsmanagements, sondern auch ein Hebel für Profitabilitätssteigerungen.
Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen bzw. aufgrund der dargestellten Vorgehensweise (jährliches Management-Review) wird eine gesonderte Risikoanalyse derzeit als nicht erforderlich eingestuft.