12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ziel von Freiwald Kommunikation ist, durch ein effizientes Ressourcenmanagement Einsparungen an Strom und Primärenergie (vor allem Erdgas) zu erzielen.
Zum Erreichen dieses Zieles fährt Inhaber Stefan Freiwald seit August 2021 ein Elektroauto. Dieses Auto wird mit Ökostrom angetrieben, der zum Teil aus der ebenfalls neu gebauten Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 6,3 KW-Peak auf dem Dach des Carports installiert wurde. Auch den übrigen Strom bezieht das Unternehmen von Anbietern, die ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen verkaufen (SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie).

Weniger Fahrten, mehr Homeoffice

Der Stromverbrauch ist in den vergangenen zwei Jahren leider leicht gestiegen. Das hat zum großen Teil mit der Corona-Krise zu tun. Stefan Freiwald war häufiger im Homeoffice als sonst anzutreffen. Dadurch sank der Verbrauch von Diesel in der ersten Jahreshälfte. Auch das lässt sich mit dem bundesweiten Lockdown erklären. Die Reisetätigkeit wird im Jahr 2022 wahrscheinlich wieder zunehmen, was zu einem Anstieg des Stromverbrauchs (E-Auto) führen könnte. Das wird versucht, mit möglichst vielen Fahrten mit der Bahn oder dem Fahrrad abzufedern. Inwieweit eine Verbrauchsreduzierung und die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist, hängt von der Auftragslage und der Art der Aufträge ab und lässt sich daher nicht seriös quantifzieren.  

Effiziente Flächennutzung

Auch der Verbrauch von Gas ist im vergangenen Jahr aufgrund des Lockdowns gestiegen. Da Freiwald Kommunikation ausschließlich aus dem Homeoffice betrieben wird, sind die Flächennutzung und die Nutzung von Energie grundsätzlich effizienter als in ausgelagerten Firmenräumlichkeiten (SDG 15: Leben an Land). Angestrebt wird eine Reduzierung des Gasverbrauchs vom 10 Prozent im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021. 

Der Verbrauch an Papier im eigenen Büro ist rückläufig. Wo es geht, wird Korrespondenz elektronisch erledigt. Der Rechnungsversand erfolgt seit Beginn des Jahres 2021 ebenfalls papierlos. Es wird angestrebt, den Papierverbrauch im Jahr 2022 und folgende Jahre von 2000 Blatt auf 1500 jährlich oder weniger zu senken.

Printprojekte mit externen Kunden gab es im Jahr 2021 nur eines: Ein Magazin für die Stadt Lohne. Es wurde auf FSC-zertifiziertem Recyclingpapier gedruckt und hat das bvdm.-Siegel für klimaneutralen Druck.

Papierverbrauch weiter reduzieren

Freiwald Kommunikation
setzt sich zum Ziel, den eigenen Papierverbrauch weiter zu reduzieren und wenn möglich bei Kundenprojekten auf Printprodukte zu verzichten. Sollte das nicht möglich sein, soll wie in dem oben genannten Projekt verfahren werden.  Insbesondere Nachhaltigkeitsberichte sollten nach Ansicht von Freiwald Kommunikation aus Umweltgründen nicht gedruckt werden, weil sie auf der Website des betreffenden Unternehmenskunden und in der DNK-Datenbank nachzulesen sind. Eine Quantifzierung bei der Reduzierung des Papierverbrauchs ist nicht möglich, da dies von der Auftragslage und den Kundenwünschen abhängig ist.