12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ressourcenmanagement im Sinne der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit gehört zum Schwerpunkt der Initiative „Grüner Filmpass“ und dem Unternehmen MOIN Filmförderung. Bei jeder Anschaffung von neuen Produkten wird auf besonders energiesparende Technik und Ausstattung geachtet. Die umfangreichen Maßnahmen zum „Grünen Filmpass“ umfassen den gesamten Workflow der Produktionskette vom Drehbuch /Treatment über die Produktionsphase bis zur Fertigstellung und Herausbringung der Produktion, ob Kurzfilm, Dokumentation, Spielfilm oder Serie. Auch Abspielförderungen für Kinos müssen diese ökologischen Anforderungen erfüllen.

Zur Erfassung der CO2-Emmissionen bei der Filmproduktion wollen wir bis Mitte 2022 eine relevante Datenbasis zusammenstellen und auf Grund derer Ziele zur Verringerung festlegen.

Gleiches gilt für die CO2-Erfassung an den Bürostandorten.

Im Jahr 2011 haben wir erstmalig unseren CO2-Fußabdruck durch die Firma nserve erfassen lassen. 2022 wollen wir für das Unternehmen erneut einen CO2-Fußabdruck erfassen lassen und unser Ziel des papierfreien Büros bis Ende 2022 überprüfen.

An den Bürostandorten der MOIN Filmförderung wird zur Regelung der Heizung die Anschaffung elektronisch steuerbarer Thermostate geprüft.
Zur besseren Kontrolle über die Reisetätigkeit in der Filmförderung soll im obligatorischen Dienstreiseantrag ggf. die Nutzung weniger nachhaltiger Verkehrsmittel extra begründet werden.

Zur Verringerung des CO2-Ausstoßes sind im „Grünen Filmpass“ folgende Maßnahmen geeignet:
- Ausstattung mit Dekomaterial und Kreislaufwirtschaft
- Transport und Mobilität mit umweltfreundlichen Antriebsarten wie CNG, Elektro und Wasserstoff
- Unterbringung und Hotel mit zertifizierten Häusern
- Produktionsbüro mit Green IT, Verbrauch, Konsum und Reisetätigkeit
- Licht und Energie mit energiesparenden Leuchtkörpern und Generatoren
- Catering mit saisonalen, regionalen Bioprodukten, Mehrwegprodukten  

Mit der Umstellung auf digitale Einreichung, elektronisches Vertragsmanagement, elektronische Vorlagen für den Aufsichtsrat sowie die verpflichtende Implementierung des "Grünen Filmpasses" wurden bereits wesentliche Ziele umgesetzt.
Der Weg zum papierlosen Büro erfordert eine sehr umfangreiche Umstellung der Ablagestruktur, die erst begonnen hat.
Der Arbeitsweg der Mitarbeiter*innen hat sich durch die Coronazeit wieder stärker auf das Auto verlagert. Hier könnte eine Incentivierung (Proficard?) evtl. nützen. Das wird durch eine Umfrage unter den Mitarbeiter*innen in den nächsten Monaten zu prüfen sein.

Die nahezu ausschließliche digitale Arbeitsweise an den Bürostandorten mit 100 % Ökostrom sowie zukünftige Innovationen für die Filmproduktion bergen das Risiko des größeren Stromverbrauchs/-bedarfs.