12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Unser Ziel ist es zum einen, den Energie- und Ressourcenverbrauch in der Verwaltung und im Wohnungsbestand zu verringern und die CO2-Bilanz zu verbessern. Zum anderen sollen bzw. werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ein umweltbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz sensibilisiert und aktiv in die Maßnahmen und deren Umsetzung einbezogen.  

Durch die Umsetzung zahlreicher digitaler Projekte wurde bereits eine erhebliche Senkung des Papiereinsatzes erreicht. Auch bei unseren Druckerzeugnissen und dem Papiereinsatz kommt – sofern auf eine gedruckte Version nicht generell zu Gunsten eines Datenträgers verzichtet werden kann - zu 100 % FSC-zertifiziertes Papier zum Einsatz.  

Im Rahmen des sich im Aufbau befindlichen Nachhaltigkeitsmanagements orientiert sich die GBN an den Leitzielen des von der Bundesregierung verabschiedeten Klimaschutzpaktes zur Reduktion von CO2-Emmisionen. So sollen bis zum Jahr 2020 um 40 %, bis 2030 um 55 %, bis 2040 um 70 % und bis 2050 um 80 bis 95 % (jeweils bezogen auf das Basisjahr 1990) reduziert werden.  

Bei der Modernisierung im Bestand und im Neubau wird der Gebäudebestand nach Prüfung der wirtschaftlichen Gesichtspunkte energetisch und barrierearm saniert. Dabei werden soziale sowie ökologische Anforderungen so umgesetzt, dass auch Haushalte mit geringem Einkommen von den Wohnqualitätsverbesserungen profitieren. Zusätzlich konnte durch die Optimierung der Heizungs- und Warmwassersteuerung sowie die Sensibilisierung unserer Mieter im Hinblick auf das Energieeinsparpotenzial im eigenen Haushalt, der individuelle Energiebedarf reduziert werden. Den Wechsel vom konventionellen Hausstrom auf Ökostrom haben wir für unseren eigenen Bestand bereits durchgeführt.  

Die Gesellschaft wird im Interesse eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen und Ökosystemen auch weiterhin energetische Sanierungen an ihrem Bestand vornehmen und Maßnahmen ergreifen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Damit baut die GBN gleichzeitig dem Risiko vor, dass die Wohnangebote am Markt keine Akzeptanz mehr finden, weil die ressourcenabhängigen Nebenkosten bei steigenden Preisen die Miete einschließlich Nebenkosten überproportional verteuern. Mit dem Einsatz möglichst zertifizierter und umweltverträglicher Materialien und Produkte baut die GBN dem Risiko vor, unrentable Folgeinvestitionen zur Beseitigung möglicher Umweltbelastungen finanzieren zu müssen.