12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Pröckl GmbH strebt eine fortlaufende Reduzierung des Energieverbrauchs an. 

Intern arbeiten wir daran einen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs zu leisten. Mit der Installation der Photovoltaikanlage auf unseren Hallendächern wird pro Jahr der Strombedarf in Höhe von ca. 127.500 kWh (Wert aus 2019) regenerativ erzeugt und eingespeist.

1. Eine große Emissionsquelle ist der Diesel- und Benzinbedarf des Fuhrparks. Der hauseigene Fuhrpark wird in einem wirtschaftlichen Intervall erneuert und der Fokus auf effiziente Antriebe gesetzt. Verschiedene alternative Antriebsmöglichkeiten (Hybrid) wurden betrachtet, diese sind derzeit jedoch noch praktikabel für uns. Alternative Transportmöglichkeiten, wie z.B. mit dem Zug wären ebenfalls prinzipiell möglich. Jedoch sind die Baustellen oft an wenig zugänglichen Standorten und zudem müssten auch hier zusätzliche Verlade- und Transportfahrten organisiert werden, die im Endeffekt keinen wesentlichen Nachhaltigkeitseffekt bieten. Allerdings versuchen wir kontinuierlich das Potential der Fahrtenreduzierung durch die bestmögliche Organisation der Frachten zu optimieren.

2. Ein weiteres Ziel stellt der Neubau eines Bürogebäudes und damit die Senkung der Verbräuche im Unternehmen unter Prozessoptimierungs- und unter Energieaspekten sowie die Senkung der Energiekosten dar. Im Zuge des Neubaus wird ein Energieaudit durchgeführt, um entsprechende Transparenz hinsichtlich des Energieverbrauchs und möglicher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen zu sorgen.

3. Aktuell nutzen wir keinen ökologischen Strom. Eine Umstellung wäre jederzeit möglich, jedoch wesentlich teurer. Unser Strommix setzt sich wie folgt zusammen: 38% Kohle, 13% Kernenergie, 33% Erneuerbare Energien, 10% Erdgas, 5% sonstige erneuerbare Energieträger, 2% sonstige Energieträger. Hier liegt der aktuelle CO2-Emissionsfaktor bei 435 g/kWh. In 2019 kamen wir bei einem Stromverbrauch von 302.045 kWh (Niederspannung) auf einen Gesamtausstoß von 132 Tonnen CO2. Unser Energieversorger kauft aktuell CO2 Zertifikate ein, um den oben beschriebenen Strom produzieren zu können.

4. Unser Abwasser wird nicht gesondert überprüft. Wir haben eine „normale“ Abwasserqualität.

Als gemessene Ziele können wir für 2019 die Produktion von 127.500 kWh regenerativen Strom verzeichnen. Alle anderen Zielerreichungsgrade wurden vor Beginn unseres Nachhaltigkeitsmanagementsystems noch nicht erfasst. Dies wird ab 2021 der Fall sein.

Die Reduktion des Energieverbrauches wird als Ziel über den Neubau des Bürogebäudes und den Ersatz des Fuhrparks durch energiesparende Modell angestrebt. Nachdem wir mit der Photovoltaikanlage bereits ein großes Energiesparverfahren durchgeführt haben, prüfen wir aktuell für die Jahre 2021 / 2022 ein weiteres Maßnahmenpaket.

Da wir weder wesentlichen Flächen- noch Wasserverbrauch verzeichnen und auch unsere Abfälle minimal sind, sehen wir hauptsächlich den Fuhrpark als Emissionsquelle und damit als negative Auswirkung auf die Umwelt. Durch die Nutzung der Photovoltaik und den ökologisch optimierten Neubau werden unsere Energieverbräuche nochmals abnehmen. Weitere Risiken sehen wir nicht.