12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Im Rahmen der kreditwirtschaftlichen Tätigkeit werden primär Papier und Energie, aber auch Wasser als natürliche Ressourcen für die tägliche Arbeit verbraucht. Besonders die Nutzung von Papier und der damit verbundene Abfall ist von bedeutendem Umfang und soll auch durch die Digitalisierung reduziert werden. Zielstellung ist es, auf den anderen Ebenen des Ressourcenverbrauches ebenfalls weitere Sparpotenziale zu erkennen und umzusetzen.

Die Bestellungen der Sparkasse, insbesondere von Materialien für den Geschäftsbetrieb, werden gebündelt und zusammengefasst, um die Anzahl der Lieferungen zu reduzieren zur Schonung des Ressorucenhaushaltes aller beteiligten Instanzen und somit zur Schonung der Umwelt.

Seit über zehn Jahren sind in der Sparkasse Drucker im Einsatz, die standardmäßig einen beidseitigen Druck erzeugen. Zudem ist standardmäßig der schwarz/weiß-Druck eingestellt. Durch den Bezug von KYOCERA-Originaltonern wird der Sparkasse über „myclimate neutral" seit dem 1. Juli 2014 jährlich eine Urkunde über einen nachhaltigen Beitrag zum freiwilligen Klimaschutz ausgestellt. Leere Tonerkartuschen, Trommeleinheiten und Tintenpatronen werden gesammelt und zur Mehrfachnutzung an ein spezialisiertes Unternehmen übergeben. Im Kreislauf der Sparkasse befindliche Elektrogeräte und Batterien werden nach Nutzungsbeendigung zentral gesammelt und dem Recyclingkreislauf zugeführt.

Das Kundenmagazin „sans souci“ wird seit 2013 klimaneutral auf FSC-Papier, ab dem kommenden Berichtsjahr mit „Blauem Engel“ auf Umweltpapier, gedruckt.

Bei der Anschaffung von Büromöblierungen wird im Konzern auf eine gute Qualität und Verarbeitung geachtet. Soweit möglich, werden regionale Firmen beauftragt. Wichtig sind dem Konzern neben einer guten Ökobilanz auch Nachhaltigkeitsaspekte. Dabei wird auf die Langlebigkeit und Hochwertigkeit von Materialien sowie die Möglichkeit von Reparaturen geachtet um Neuanschaffungen zu vermeiden. So können beispielsweise die im Einsatz befindlichen Bürostühle durch Austausch der defekten Teile inklusive der Sitze repariert werden. Weiterhin nimmt der Hersteller die Stühle zur Überführung in den Recyclingkreislauf zurück.

Erstmals wurde ein Lieferantenvertrag über elektrische Energie in Form von Ökostrom für den Konzern abgeschlossen. Ein Zertifikat bestätigt, dass die vom Konzern verbrauchte Strommenge ab 2021 in voller Höhe nachhaltig produziert und in das Stromnetz eingespeist werden wird. Somit wird der Konzern ab dem kommenden Berichtsjahr beim Stromverbrauch klimaneutral werden.

Die Erarbeitung eines Konzeptes zu Umweltbelangen wird im kommenden Berichtsjahr terminiert (siehe hierzu die Erläuterungen in Kriterium 3).

Aus den Geschäftsbeziehungen, Produkten und Dienstleistungen werden keine nachteiligen Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme wahrgenommen. Einen expliziten Prozess zur Identifikation von Risiken haben wurde aufgrund der Ausrichtung auf Dienstleistungen noch nicht durchgeführt. 
 
Wesentliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit in Bezug auf das Ressourcenmanagement werden nicht gesehen.