12. Liegenschaften, Bau, Freiflächen (Campusgestaltung)

Die Hochschule legt dar, wie Neubau, Ausbau, Sanierung, Renovierung, Betrieb etc. von Gebäuden der Hochschule ressourceneffizient und klimaschonend unter Einbezug der Nutzung erneuerbarer Energien geplant und ausgeführt wird. Dies bezieht sich sowohl auf die Bauwerksausführung als auch auf die Inanspruchnahme von Fläche und den Boden, auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die Biodiversität. Zudem soll dargelegt werden, inwiefern die Gebäude eigenverantwortlich oder durch externe Dienstleister verwaltet werden.

Die Hochschule legt dar, wie sie Freiflächen gestaltet und verwaltet (inkl. Lichtsmog, Lärm und Versiegelung), die Aufenthaltsqualität sicherstellt und verbessert (Campusgestaltung).

- Das Dezernat Gebäudemanagement gliedert sich in die zwei Hauptsachgebiete "Bauangelegenheiten Hochbau und Bauingenieurwesen, Flächenbedarfs- und Raumnutzungsplanung, Liegenschaftsverwaltung" sowie "Technisches Gebäudemanagement" und ist somit für die Campusgestaltung verantwortlich. In diesem Rahmen unterstützt das Dezernat die nachhaltige Entwicklung am Campus.

- In den letzten Jahren wurden kontinuierliche Energieeinsparungen durch die Sanierung der Gebäude und den Austausch alter Anlagen durch energetisch günstige Anlagen mit dem Eigentümer der Gebäude, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen, erzielt. Eine wesentliche Grundlage des Energiemanagements bildet die Verbrauchskontrolle beziehungsweise das Energiecontrolling.

- Zusätzlich zu ihren eigenen Bauten mietet die UDE weitere Gebäude an (bspw. das Rechenzentrum DU und die Weststadttürme in Essen).

- AStA-Aktivitäten: seit 2014 besteht die aus der Kooperation der Initiative für Nachhaltigkeit e.V. und am AStA-Referat für Ökologie, Mobilität und Gesundheit hervorgegangene Initiative Campusgarten Duisburg-Essen (Hochschulgruppe). Ziel ist es, die bisher brachliegenden und von der Universitätsverwaltung für das Projekt Bildung für Nachhaltige Entwicklung zur Benutzung freigegebenen Flächen wiederzubeleben und den Campus so attraktiver zu gestalten

- Erste Refill- Station im Gebäude LK:  Stationäre, ans Trinkwassernetz angeschlossene Wasserspender sind zwar nicht möglich, aber die Möglichmacher des technischen Gebäudemanagements haben gemeinsam mit den Nutzern eine Lösung gefunden. So wurde am Campus Duisburg im Gebäude LK die erste „Refill- Station“ installiert, um den Studierenden eine Zapfsäule für Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Wasserflaschen bis zu einer Größe von 1,5 Liter können hier befüllt werden.

- NETZ-Forschungsbau am Campus Duisburg: Effektive Wärmetauscher in den Abluftsystemen sorgen für einen wesentlich geringeren Bedarf an extern zugeführter Fernwärme. Zudem wird die entstehende Abwärme der in dem Gebäude betriebenen Anlangen genutzt und dem Abluftsystem zugeführt. Die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage hat eine maximale Leistung von 23 kVA.