12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Im Rahmen der Auditierung zum Energiemanagement nach ISO 50001 haben sich die Stadtwerke Troisdorf folgende Ziele bis 2025 gesetzt: Im Verwaltungsgebäude an der Poststraße sollen der Stromverbrauch um 5 % und der Gasverbrauch (witterungsbereinigt) um weitere 2,5 % gegenüber 2019 gesenkt werden.  Hier wurden in den vergangenen Jahren bereits deutliche Einsparungen erreicht (Strom -19 %, Gas -8% (witterungsbereinigt) von 2014 bis 2019) Durchgeführte Maßnahmen waren u.a. Umbau und Erneuerung der Heizungssystems, fortlaufender Umbau der Beleuchtung auf LED, smarte Heizungssteuerung, effizienterer Anlagen im Wasserwerk und nicht zuletzt eine Sensibilisierung der Mitarbeiter zum energiesparenden Verhalten.

Für das Wasserwerk soll ein Einspar-Ziel von weiteren 2,5 % bezogen auf die geförderte Wassermenge erreicht werden.    

Über das Ziel einer klimaneutralen Wasserförderung bis 2030 werden 700 Tonnen CO2 p.a. eingespart werden können. Die Emissionen aus unserem Fuhrpark möchten wir um 42% senken und somit 71 Tonnen CO2 p.a. einsparen. Den Papierverbrauch soll um rund 500.000 Blatt p.a. reduziert werden. Ein Großteil des Papierverbrauchs ist bereits Recycling Papier, diesen Anteil möchten wir noch weiter ausbauen.

Risiken sehen wir insbesondere im Bereich der Wasserversorgung. Durch die Folgen des Klimawandels und Eintrag von Spurenstoffen in die Umwelt ist hier mit negativen Änderungen in Qualität und Quantität bei der Wasserförderung zu rechnen, auf die wir möglichst proaktiv reagieren müssen.