12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ein mit Etablierung des Umweltmanagementsystems eingeführtes Umweltprogramm dient der Begrenzung des spezifischen Energieaufwands (Elektroenergie, Brennstoff Gas) für die Durchführung einer Einäscherung. Dies geschieht etwa durch Optimierungen in der Betriebsfahrweise und Einsatz energiesparender Betriebsmittel. Die beschriebenen Ziele sollen bis Dezember 2020 erreicht werden. Eine Zielkontrolle erfolgt demnach Ende 2020.

Umweltprogramm zur Begrenzung des spezifischen Energieaufwands (Elektroenergie, Brennstoff Gas) für die Durchführung einer Einäscherung
Ziel Maßnahmen Zuständigkeit Termin
Reduzierung des spezifischen Stromverbrauchs
- in Halle (Saale) unter 38 kWh
- in Osmünde unter 40 kWh   je Einäscherung (Jahresmittel)
- Umstellung Rauchgasreinigungs-technologie (Flugstrom- anstelle Festbettfilterverfahren an Linie 1 und 2 in Kabelsketal)
- Reduzierung Brennluftzufuhr in Ausbrandphase
- Optimierung Rückkühlung
- Weitere Modifizierungen des Einäscherungsregimes
Geschäftsführung
Nachhaltigkeitsteam
bis Dez. 2020
Begrenzung des spezifischen Gasver-brauchs
- in Halle/S. unter 150 kWh
- in Osmünde unter 200 kWh   je Einäscherung (Jahresmittel)  
- verstärkter Einsatz 3-Schicht-Betrieb
- Verkürzung der Vorheizphasen nach Ofenbetriebsstillstand
- Vermeidung von Standby-Betriebszuständen (d.h. zügige Durchführung Neueinfahrt)
- Sicherstellung hoher Ofenauslastung
- Weitere Modifizierungen des Einäscherungsregimes  
Nachhaltigkeitsteam bis Dez. 2020








Ein weiteres Ziel ist es, das neue Verwaltungsgebäude als Unternehmenssitz in Kabelsketal OT Osmünde zu mindestens 90 % aus der Abwärme des Kremationsprozesses zu beheizen (siehe oben Kriterium 10). Das Gebäude soll im Laufe des Jahres 2020 bezogen und dementsprechend in Betrieb genommen werden. Feststellungen zu dieser Maßnahme werden sich daher erst frühestens Ende 2021 treffen lassen.

Ferner ist beabsichtigt, auf dem Dach der ebenfalls neu errichteten Lagerhalle eine Photovoltaikanlage zu installieren. Hiermit ist aber aufgrund der bisher getätigten Investitionen nicht vor 2021 zu rechnen.

Da die Zielkontrolle erst ab dem Jahr 2020 erfolgt, kann auf bisher erreichtes hierzu noch nicht eingegangen werden. Das größte Risiko besteht darin, die gesetzten Ziele nicht zu erfüllen.