12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Senkung der von uns verursachten Emissionen ist bei Topstar seit vielen Jahren fester Bestandteil der Betrachtung und Weiterentwicklung von Unternehmensaktivitäten. Dazu gehört die Installation unserer Photovoltaikanlage mit 999 Kilowattpeak (kWp) Nennleistung in 2012, die vollständige Umstellung von Heizöl auf zertifiziertes Öko-Erdgas zur Wärmegewinnung in 2013 und der Wechsel von mit Treibstoff betriebenen Staplern auf elektronische Fahrzeuge, welche zu 100% mit Strom aus Wasserkraft betrieben werden. Auch zukünftig sind weitere Maßnahmen und Investitionen zur Emissionsreduzierung geplant, über die wir in den folgenden Jahren berichten werden.
In den nächsten Jahren sollen auch die Energiebilanzen der Zulieferer erfasst und ausgewertet werden, um auch dort durch konkrete Maßnahmen eine Senkung des Energieverbrauchs zu erreichen. Aufgrund der Komplexität dieses Themas wird der Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen.
Es ist ein klares Ziel für die nächsten Jahre, dieses Bewusstsein unseren eigenen Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Lieferanten und allen anderen Stakeholdern zu vermitteln, gemeinsam mit unseren Lieferanten hohe und einheitliche Standards im Bereich Umweltschutz zu etablieren und konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Dabei bleibt das Risiko, dass die preisgetriebene Branche den Fokus nur auf Nachhaltigkeitsaspekte legen wird, wenn es sich unmittelbar positiv auf die Gewinne auswirkt. Indem aber immer mehr Hersteller ihre Geschäftstätigkeiten in Richtung Nachhaltigkeit ausrichten, können sowohl die Bedingungen in Zuliefererländern, die nationalen und internationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie das Kaufverhalten der Kunden positiv beeinflusst werden. Die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen wie schlechte Arbeitsbedingungen, die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen, die Zerstörung von Ökosystemen und die Umweltbelastung durch Abfälle können so gemeinsam reduziert werden. Wir sind davon überzeugt, dass gemeinsam mit verschiedenen Akteuren Risiken und negative Auswirkungen in Chancen umgewandelt werden können.