12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ziel ist, den Ressourcenverbrauch im Bereich Strom und Gas für die Bürogebäude, den Treibstoffverbrauch für Firmenfahrzeuge sowie den Papierverbrauch und das Abfallaufkommen zu reduzieren.

Die Ziele bzgl. des Energieverbrauchs orientieren sich an den Zielen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (siehe Kriterium 13). Um die Ziele zu erreichen, wird im nächsten Berichtszeitraum die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien geprüft.

In den Jahren 2016 bis 2018 hat sich der durchschnittliche Dieselverbrauch durch Anschaffung effizienter Firmenfahrzeuge von 6,8 auf 6,1 Liter pro 100 km reduziert. Der Fuhrpark war 2017 bereits mit einem Hybridfahrzeug ausgestattet, das sich jedoch aufgrund technischer Mängel nicht bewährt hat. 2019 wird die Anschaffung eines E-Fahrzeugs realisiert.

Im nächsten Berichtszeitraum wird entschieden, ob die Anschaffung von mehreren Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb sinnvoll ist. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Fahrten zu Bauherrn und Baustellen relativ weit sind.
Eine Ladestation für Elektrofahrzeuge ist auf dem Firmengelände bereits installiert und wird den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung gestellt (im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten). Die Erweiterbarkeit der bestehenden Ladestation wurde bei der Realisierung bereits berücksichtigt.

Um den Ressourcenverbrauch im Bereich Papier zu reduzieren, werden die Druckeinstellungen (z.B. automatische E-Mail-Signatur) geändert. Die Umstellung auf Recyclingpapier bei Druckern und Plottern wird geprüft, um wertvolle Primärrohstoffe durch Sekundärrohstoffe zu ersetzen. Langfristiges Ziel ist die Umstellung auf ein papierloses Büro (in rechtlich möglichen Bereichen).

Zur Reduzierung des Plastikabfalls wurde 2018 neben dem bereits vorhandenen Porzellan Mehrweg-Kunststoffgeschirr angeschafft, welches den Mitarbeiter für den mobilen Mittagsservice zur Verfügung gestellt wird. Trinkwasser wird bereits seit mehreren Jahren über zwei „Wasserstationen“ als Leitungswasser mit oder ohne Kohlensäure kostenlos bereitgestellt. Weitere Getränke werden ausschließlich in Mehrwegflaschen angeboten.

Weitere Ziele und Maßnahmen werden im kommenden Berichtszeitraum genannt, nachdem die Geschäftsführung den Maßnahmenplan final beschlossen hat.

Neben den in Kriterium 11 genannten ökologischen Auswirkungen der Baubranche, denen die agn verantwortungsvoll begegnet, sind keine weiteren Risiken zu nennen.