12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Firma hat es sich zum Ziel gesetzt bis 2025 klimaneutral zu produzieren.

Es wurde ein Nachhaltigkeits-Kreis gebildet und die Verantwortlichkeiten konkret verteilt. Dieser sammelt Vorschläge in einer Ideenkiste. Nach Überprüfung auf die Machbarkeit umgesetzt werden. Im Bereich der Gebäudetechnik gibt es einen Beauftragten, der Energieeinsparpotentiale im Blick hat. Es wurden Energie- und Ressourcendaten erhoben, damit ein Trend für die nächsten Jahre ablesbar werden kann.

Als wesentliche Risiken für die Umwelt sehen wir aktuell unseren Stromverbrauch und unsere Abfallwirtschaft. Außerdem sind unsere Produkte in weiten Teilen nach dem Ende ihres Lebenszyklus schwer zu recyceln.

Zielerreichung
Im Bereich der Energie haben wir durch unsere PV-Anlage schon große Fortschritte gemacht. Um unser Ziel der Klimaneutralität zu erreichen sind weitere Maßnahmen in Planung. Beim Thema Energieeinsparung haben wir schon große Schritte gemacht, die Umstellung auf LED-Leuchtmittel geht zügig voran.
Bei den Rohstoffen haben wir eine Wabenplatte eingeführt, die deutlich weniger Kunststoff enthält als unser herkömmliches Produkt (Styrodur wurde ersetzt). Aufgrund von Preissteigerungen bei dieser Wabenplatte, waren wir gezwungen wieder auf die alte Materialkombination (Styropor) umzustellen. Ein Erfolg ist, dass wir unsere XPS-Reste wieder an den Lieferanten zurückgeben können. Ein Ziel für die nächsten Jahre könnte es sein ähnliches Verfahren auch für andere Kunststoffe einzurichten.
Wir verarbeiten verschieden Rohmaterialien zu Verbundelementen. Somit ist eine Trennung nur sehr schwer möglich und nach dem Lebenszyklus können unsere Produkte nicht einfach recycelt werden.