12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die aus dem Klimawandel und dem Artensterben resultierenden Risiken können schwerwiegende finanzielle und existentielle Folgen mit sich führen: Wasserverknappung und -verschmutzung, Landversiegelung, extreme Hitzewellen und Dürren sind nur einige Beispiele. EWR hat den Ressourcenschutz als wesentliches Handlungsfelder identifiziert und trifft durch Gewässerschutz, die Sicherheit & Qualität der Trinkwasserversorgung und Ressourcenschonung, durch die Abfall-Reduktion, die Verringerung von CO2- und andere Emissionen & Treibhausgasen sowie Aufforstungsprojekte, Waldschutz, Förderung von Biodiversität zahlreiche Maßnahmen zur Ressourceneffizienz & -schonung. Ein aus der rein vertrieblichen Geschäftstätigkeit entstehendes wesentliches Risiko ist nicht vorhanden.

Im Gegenteil: Als umweltbewusster Energiedienstleister möchte EWR die eigenen Umweltauswirkungen so niedrig wie möglich halten. EWR setzt sich für eine ressourcenschonende und klimafreundliche Stromerzeugung ein und trägt Sorge, dass Umweltschäden nach Möglichkeit erst gar nicht entstehen. Darüber hinaus bietet EWR energieeffiziente Lösungen für seine Kunden. Um den eigenen Energieverbrauch kontinuierlich reduzieren zu können, ist die Erstellung einer Treibhausgasbilanzierung inklusive aller CO2-Quellen sowie weiterer relevanter Treibhausgas-Emissionen geplant. Dies gilt darüber hinaus auch für den Umgang mit den Ressourcen Wasser und Abfall. Hieraus soll sich eine Minderungsstrategie ableiten, mit dem Ziel die Umweltauswirkungen kontinuierlich zu reduzieren.

Konkrete Ziele zur Ressourceneffizienz und den Einsatz Erneuerbarer Energien wurden bisher nicht verabschiedet. Das Unternehmen achtet darauf seinen eigenen Energieverbrauch zu reduzieren, Ressourcen effizient zu nutzen und Abfälle zu vermeiden. Nachfolgend sind exemplarisch bereits umgesetzte Maßnahmen zur Ressourceneffizienz aufgeführt. 

Generalsanierung der EWR Hauptverwaltung: 
Mit der Generalsanierung der EWR Hauptverwaltung im Jahr 2017 leisten wir einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz. So konnte der Gesamtverbrauch an kWh im Vergleich zum Basisjahr 2013 um knapp 800.000 kWh reduziert werden. Diese Vorteile schreiben sich mit jedem Jahr der Nutzung fort.

Tiefbau:

Hier werden, soweit möglich, ausgebaute Materialien wieder eingebaut. Das verdrängte Material wird fachgerecht entsorgt.

Abfalltrennung: 

Die Abfalltrennung und Entsorgung erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine entsprechende Abfallbilanz wird erstellt. 

Der Ressourcenschonung: 
Ein Beispiel für eine Ressourcenschonung und Verbesserung der Nachhaltigkeit bei Nutzern von Kühl- und Heizkreisläufen ist das Projekt "Korrosionsschutz". Auf dieses Beispiel wird unter Punkt 10, Innovations- und Produktmanagement, ausführlich eingegangen.

Umgang mit gebrauchtem IT-Equipment:

Bei der Entsorgung von Hardware setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen ein. Mitarbeiter haben die Möglichkeit ihre alten Geräte wie z.B. Notebooks, Monitore oder Smartphones käuflich zu erwerben. Datenträger werden durch einen zertifizierten Fachbetrieb gemäß gesetzlichen Datenschutzvorgaben entsorgt. Zukünftig ist eine Kooperation mit dem NABU geplant. Ziel ist es durch Handyrecycling Ressourcen zu schonen, Naturschutzprojekt zu fördern und durch eine Verlängerung der Nutzungsdauer von Altgeräten CO2 einzusparen.