12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Basierend auf der regelmäßigen Evaluation der unter Kriterium 3 beschriebenen qualitativen und quantitativen Zielbilder ergreift das Unternehmen bei Bedarf entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz.

Diese können beispielsweise Kompensierungen von Emissionen durch Klima-Zertifikate sein oder auch der verstärkte Einkauf von Recycling-Produkten (Papier, Büromaterial). Auch die 2015 erfolgte Umstellung der Gesamtbank auf Ökostrom und der Einsatz von neueren Energiesparlampen sind wirkungsvolle Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit, die sich langfristig positiv auf die Umweltbilanz der Sparda-Bank München eG niederschlagen.

Das letzte Energieaudit (durchgeführt im Jahr 2015) ergab beispielsweise Einsparpotenziale bei der Beleuchtung. Im Unternehmen wurde daraufhin begonnen, sukzessive noch mehr und neuere Energiesparlampen einzusetzen. Auch die Mitarbeiter werden durch interne Kommunikationsmaßnahmen wie zum Beispiel ein Video zum durchgeführten Energieaudit oder die regelmäßige Kommunikation zu ökologischem Verhalten am Arbeitsplatz über das Intranet aufgeklärt und können so am unternehmensweiten Ressourcenmanagement teilhaben. Zudem förderte die Sparda-Bank München eG im Berichtsjahr 2017 359 Mitarbeiter, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, mit dem „Jobticket“.

Die Sparda-Bank München eG hat festgestellt, dass die Mobilitätskennziffer ihrer Mitarbeiter immer weiter steigt. Der durch Weiterbildungsmaßnahmen, Marktrecherche und Arbeitsteilung zwischen Geschäftsstellen kontinuierlich steigende berufliche Reiseverkehr führt zu vermehrter Umweltbelastung. Es müssen umweltschonende Maßnahmen umgesetzt werden, die diese Entwicklungen angemessen kompensieren. Im Herbst 2018 ist deshalb eine erneute Mobilitätsbefragung der Mitarbeiter geplant, um Aufschluss über etwaige Veränderungen bei den gewählten Transportmitteln für den Arbeitsweg zu erhalten und weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung entwickeln zu können.

Zudem hat das Unternehmen seit Herbst 2014 ein Elektroauto im Fuhrpark für diverse dienstliche Fahrten in München (z. B. zu Geschäftsstellen, Außenlagern oder für Kurierfahrten). Darüber hinaus stehen seit September 2016 auf dem Gelände der Zentrale der Sparda-Bank München eG Ökostrom-Tankstellen für Elektrofahrräder und Elektroautos. Kostenlos kann hier jeder Strom tanken, der mit einem Elektrofahrrad oder -auto unterwegs ist. Die Sparda-Bank München eG trägt so maßgeblich zur Erweiterung des E-Mobilitäts-Netzes in München bei.