12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine hat es sich zum Ziel gesetzt, die betriebliche Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen zu verringern. Mit dem dritten Leitsatz zur Nachhaltigkeit „Wir verpflichten uns zu ressourcenschonendem Wirtschaften“ nimmt die Sparkasse direkten Bezug auf die ökologische Verantwortung von Unternehmen und stellt sich dieser.

Sowohl in Bezug auf ihr Produktangebot als auch in ihrem täglichen Handeln will die Sparkasse verstärkt Maßnahmen angehen, die diesem Leitsatz folgen. Zwar sind die Risiken, die die Geschäftstätigkeit eines regionalen Finanzinstituts auf die Umwelt hat, nicht als sonderlich hoch einzuschätzen, dennoch hat es sich die Sparkasse zum Ziel gesetzt, den Ressourcenverbrauch und die betrieblichen Treibhausgasemissionen des Instituts zu verringern.

Positive Begleiteffekte für die ökologische Zielstellung ergeben sich auch durch andere Zielvorgaben. Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine steht wie alle anderen Finanzinstitute unter einem Kostendruck. In Projekten wurden Maßnahmen erarbeitet, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Einige Maßnahmen, wie die Umrüstung auf LED-Technik sowie die Abschaffung der Arbeitsplatzdrucker, erfüllen daher Kosten- und Klimaziele.

Die Entwicklung eines Handlungsprogrammes im Bereich der Umweltbelange zur Reduzierung der betrieblichen Treibhausgasemissionen haben wir auf Basis des jüngsten Energieaudits nach DIN 16247 aus dem Jahr 2019 vorgenommen. Wir nutzen die gewonnenen Erkenntnisse, um mit unseren Dienstleistern die Technik in unseren Liegenschaften aktuell zu halten und den Energieverbrauch dauerhaft zu reduzieren.

Handlungsfeld Ziel Umsetzungsmaßnahmen Status
Gebäudeenergieverbrauch Reduzierung des Energieverbrauches in Gebäuden Optimierung der Steuerung in GLT in Bearbeitung
Stromverbrauch Reduzierung durch Vereinheitlichung der Beleuchtung Prüfung einer konsequenteren Umrüstung auf neue LED-Technik in Bearbeitung
Wärmeverbrauch Reduzierung der Verbräuche Erneuerung der älteren gasgetriebenen Wärmeerzeuger in Bearbeitung
Papierverbrauch Reduzierung durch Digitalisierung Mit Einführung der digitalen Rechnungsbearbeitung entfällt auch oftmals das Kopieren von Belegen Einführung für 2020 geplant

Die hier genannten Maßnahmen entstammen dem durchgeführten Energieaudit bzw. der aktuellen Projektplanung (digitale Rechnungsbearbeitung). Derzeit intensiviert die Sparkasse ihre Zusammenarbeit mit dem Dienstleister PROSERV!CE am Standort Hildesheim. Gemeinsam wird auch die Umsetzung der o.g. Handlungsfelder auf Vorteilhaftigkeit geprüft und durch diesen umgesetzt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abschätzbar, welche Maßnahmen in der Zusammenarbeit mit dem Dienstleister umgesetzt werden können und welche Einsparung damit erreicht werden kann. Daher können wir derzeit auch noch keine messbaren Größenordnungen als Zielwerte festlegen.

Im Geschäftsbetrieb halten wir alle gesetzlichen Umweltvorgaben ein, zum Beispiel in den Bereichen Trinkwasser, Energie und Entsorgung (Gewerbeabfallverordnung). Wir führen die vorgeschriebenen Energieaudits gemäß Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) durch und halten bei Neubauten und Sanierungsmaßnahmen die Vorgaben gemäß EEWärmeG und EnEV ein.

In unserer eigenen Geschäftstätigkeit haben wir im Rahmen von Audits keine wesentlichen Umweltrisiken identifizieren können. Die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen ist für uns als Finanzdienstleister im Vergleich zu einem Industrieunternehmen von eher untergeordneter Bedeutung. Weitere Risiken, die aufgrund der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt wirken, werden als relativ gering eingestuft. Es werden nur geringe Mengen Kraftstoff für Notstrom-Generatoren gelagert, die Heizungen werden mit Erdgas betrieben oder direkt Fernwärme bezogen und darüber hinaus sonstige Gift- und Gefahrstoffe nur in haushaltsüblichen Mengen und Produkten verwendet.