12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als Versicherer und Finanzdienstleister, der aufgrund seiner genossenschaftlichen Prägung in erster Linie die Interessen seiner Mitglieder und Kunden im Blick hat, achtet die Debeka seit jeher streng auf die entstehenden Kosten und damit auch auf Sparsamkeit bei der Ressourcenverwendung. Hierfür wird sie zukünftig schrittweise qualitative und quantitative Ziele definieren.  

Die Debeka ist Mitgründer und eines von 14 Partnerunternehmen des ersten Koblenzer Energieeffizienz­Netzwerks, das auf Initiative der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) entstanden ist. Die beteiligten Unternehmen haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch geben sie sich gegenseitig Tipps für eine bessere Energieeffizienz. Jedes Unternehmen findet gemeinsam mit Energieberatern der evm sein individuelles Einsparpotenzial heraus. Anschließend setzt sich das gesamte Netzwerk ein gemeinsames Energieeinsparziel. Der Zusammenschluss ist Teil der Initiative "Energieeffizienz-­Netzwerke" von Bundesregierung und Wirtschaft und leistet somit einen Beitrag zur Erreichung der klima-­ und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland.

Unabhängig davon wurden bisher folgenden Maßnahmen durchgeführt und Einsparpotenziale genutzt:

Wie auch im Kriterium 3 beschrieben, hat sich die Debeka bereits im letzten Bericht zum Ziel gesetzt, den Papierverbrauch bis 2025 um 40 Prozent und die Emissionen des Unternehmens bis 2025 um bis zu 25 Prozent zu senken.  Zwischenziel Papier 2020 (-11 Prozent), Zwischenziel Emissionen 2020 (-16 Prozent).

Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert, die sich aus der Geschäftstätigkeit, aus den Geschäftsbeziehungen und aus den Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen haben.