12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Unternehmen des Stadtwerke Köln Konzerns setzten jeweils eigene, branchenspezifische Schwerpunkte für ihr Ressourcenmanagement. Jedoch dokumentieren sie seit dem Jahr 2016 ihren Ressoucenverbrauch nach einem einheitlichen Raster im jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht.     

Im konzernweiten Arbeitskreis der Umweltverantwortlichen wurden im Jahr 2016 Umweltindikatoren für die Berichtserstattung erarbeitet. Die Systematik und ihre Darstellung sind Gegenstand eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.      
 
Umweltziele sind auf Konzernebene derzeit nicht definiert, sondern auf Unternehmensebene. Entsprechendes gilt für umweltbezogene Risiken. Als Beispiele für Konzernunternehmen mit Umweltzielen können die KVB und die RheinEnergie genannt werden. So ist die RheinEnergie zertifiziert nach DIN EN ISO 50001; die Heizkraftwerk-Standorte Niehl und Merkenich sind seit über 20 Jahren sogar nach EMAS validiert. Bei der KVB ist der gesamte Betrieb nach EMAS validiert. EMAS ist ein Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung und fordert u.a. die Festlegung von Umweltzielen.
 
Weitere Informationen stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2018, S. 46-53, und im Online-Bericht unter dem Kapitel „Innovationen, Umwelt- und Klimaschutz“ zur Verfügung. https://www.stadtwerkekoeln.de/gb/digitaler-jahresbericht-stadtwerke-koeln/nachhaltigkeitsbericht/umwelt/inanspruchnahme-natuerlicher-ressourcen/