12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Im Jahr 2015 hat die Kreissparkasse Augsburg erstmals ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt. Dabei wurde der Energieeinsatz und –verbrauch systematisch untersucht und analysiert. Der Abschlussbericht belegt, dass wir uns durch die zahlreichen Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen der vergangenen Jahre bereits auf hohem Niveau befinden. Er zeigt auf, dass nur noch geringe Potenziale zu erreichen sind, im Wesentlichen durch den Austausch von Leuchtmitteln durch energieeffiziente LED-Beleuchtung.

 

Auf dem Dach unserer Zentrale am Martin-Luther-Platz haben wir im Rahmen der energetischen Modernisierung im Jahr 2010 eine Photovoltaikanlage installiert. Über diese speisten wir im Jahr 2017 insgesamt 17.354 kWh Strom ins Netz ein.

 

Im Rahmen unseres betrieblichen Umweltschutzes haben wir in den vergangenen Jahren Energieeinsparungen durch den Einsatz „grüner“ IT-Geräte erzielt, die wenig Strom verbrauchen. Zentrale Druckerstationen haben zur Reduzierung des Druckaufkommens und damit zu Papier- und Toner-Einsparungen geführt.

 

Schon beim Einkauf legen wir Wert darauf, dass Anschaffungen umweltfreundlichen Aspekten gerecht werden. So kommt beim Austausch von Bodenbelag ausschließlich vollständig recycelbares Material zum Einsatz. Die Mülltrennung erfolgt nach Glas, Metall, Folien, Datenträger, Elektronikabfälle und Restmüll. Papier wird vollständig recycelt. Die Kreissparkasse nutzt ausschließlich Originaltoner und hat damit im Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis 31. Mai 2017 14,66 Tonnen CO2 eingespart.

 

Seit 2011 beteiligt sich die Kreissparkasse Augsburg am klimaneutralen Versand der Logistic Mail Factory. Dafür leisten wir einen Portoaufschlag, von dem ausgewählte Klimaschutzprojekte gefördert werden. Diese kompensieren die beim Transport anfallenden Emissionen. 2017 sind auf diese Weise 116.782 Sendungen auf den Weg gebracht worden.

 

Unser Fuhrpark umfasst 13 Fahrzeuge, darunter seit 2011 ein Elektroauto. Dienstreisen versuchen wir grundsätzlich so weit möglich zu vermeiden und durch Telefonkonferenzen zu ersetzen.

Wir arbeiten daran, unseren betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich weiter zu verbessern. Konkrete Zielvorgaben haben wir derzeit nicht, wollen diese aber in den kommenden zwei Jahren definieren.