12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Der Energieverbrauch innerhalb der Gebäude stellt den bedeutendsten direkten Umwelteinfluss der Sparkasse Trier dar. Wir verbrauchen vergleichsweise große Mengen an Strom für Datenverarbeitung, Beleuchtung und Klimatisierung, sowie fossile Brennstoffe zur Beheizung der Gebäude. Einsparpotenzial versprechen neben dem Einsatz energieeffizienter Technologien und umweltschonender Energieträger auch bauliche Maßnahmen, sowie nicht zuletzt eine ständige Sensibilisierung der Mitarbeitenden für ein energiesparendes Verhalten.

Das nachhaltige Sanieren unserer Gebäude ist für die Sparkasse Trier von großer Bedeutung. In einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess wurden bereits energetische Sanierungen durchgeführt und auch deutliche monetäre Einsparungen erzielt. Auch bei zukünftigen Maßnahmen handeln wir unter dem Primat der zielgerichteten Verbesserung der Ressourceneffizienz.

Die Sparkasse Trier verfügt über eine Energiedatenbank, in der die Energieverbräuche objektbezogen erfasst und analysiert werden. Die Wirkung unserer durchgeführten Maßnahmen lassen sich so nachvollziehen. Im Rahmen der von uns unterzeichneten Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften (siehe Kriterium 1) streben wir an, bis spätestens im Jahr 2035 im eigenen Geschäftsbetrieb CO2-neutral zu sein.

In unserem Bankbetrieb reduzieren wir den Papierverbrauch, indem wir beispielsweise im Kundengeschäft benötigte Verträge in elektronischer Form bereitstellen und nicht mehr als Papiervordrucke vorhalten. So ist immer die aktuelle Fassung der Vordrucke verfügbar und Ausdrucke erfolgen modular und bedarfsorientiert. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist der flächendeckende Einsatz von PenPads für elektronische Unterschriften an Service- und Beraterarbeitsplätzen. Auch durch die Erhöhung unserer Onlinebanking-Quote und der damit einhergehenden elektronischen Übermittlung von Kontoauszügen verringern wir den Papierverbrauch.

Ein übergreifendes Managementkonzept haben wir bisher nicht. Im Zuge der Verankerung der Zuständigkeit in der Abteilung Vorstandsstab und der Unterzeichnung der Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften werden wir uns damit beschäftigen.

Risiken sehen wir vor allem in der Nichtvorhersehbarkeit künftiger technologischer Entwicklungen und zusätzlichen regulatorischen Anforderungen.

Aufgrund unseres regionalen Geschäftsgebietes schließen wir vorwiegend Geschäfte mit Kunden ab, deren Geschäftsmodell uns bekannt ist, sodass wir grundsätzlich keine Risiken in unserem Kerngeschäft, dem Kreditgeschäft, sehen. Generell ergeben sich nach unserer Wahrnehmung keine wesentlichen Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme aus unserer Geschäftstätigkeit, unseren Geschäftsbeziehungen sowie Produkten und Dienstleistungen. Eine explizite Risikoanalyse zur Identifikation von Risiken haben wir aufgrund unseres Geschäftsmodells, das auf Finanzdienstleistungen ausgerichtet ist, daher auch nicht durchgeführt.