12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Der Einfluss unserer Dienstleistungen auf natürliche Ressourcen ist sehr gering, da wir ausschließlich immaterielle Leistungen (Beratung) erbringen und nur mittelbar an Dienstleistungen und Produkten unserer Kundinnen und Kunden beteiligt sind. Wir haben dennoch Maßnahmen ergriffen, unseren Verbrauch von natürlichen Ressourcen (z.B. klassischer Energieträger, Papier) zu reduzieren und/oder ökologischer zu gestalten.
Ein wesentlicher Eckpfeiler unseres Ressourcenmanagements ist die Modellierung und Kompensation von CO2-Emissionen, insbesondere aus fossilen Brennstoffen. Seit 2019 arbeiten wir vollständig klimaneutral. Um dieses Ziel zu erreichen, misst unser internes Nachhaltigkeitsteam unseren CO2-Fußabdruck entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette nach dem international anerkannten „GHG Protocol Corporate Standard“. Durch den Ankauf und die Stilllegung einer entsprechenden Menge von Emissionszertifikaten kompensieren wir unsere CO2-Emissionen vollständig.
Ein Management weiterer Ressourcen findet im Rahmen der Reviews des DNK-Berichts statt. Hierzu bewerten wir den Verbrauch und dessen Änderung an Materialen, Wasser und Abfall.
Wir haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung von Ressourcen ergriffen: Zur Reduktion von CO2-Emissionen nutzen wir überwiegend die Bahn (BahnCard 100 mit Ökostrom) statt Flugzeug und Automobil. Zudem konnten wir Dienstreisen generell reduzieren (durch vermehrtes Home Office, e-Learning).
Als eine Ressource mit Einsparmöglichkeiten haben wir Papier identifiziert. Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung unserer Büros können bzw. konnten bereits Einsparungen im Verbrauch erzielt werden. Im vergangenen Jahr haben wir hier große Fortschritte erzielen können und den Verbrauch von Druckerpapier trotz Firmenwachstum von 496.906 Seiten 2018 auf 342.973 gesenkt, was einer Reduzierung von ca. 31% entspricht. Wir werden auch in den folgenden Jahren weiter an der Umsetzung des „papierlosen Büros“ arbeiten, um den Papierverbrauch zu reduzieren.
Aktuell haben wir unter anderem ein Projekt zur Einführung eines elektronischen Archivs gestartet. Die Einsparungen werden jeweils jährlich ausgewertet.
Aufgrund des oben beschriebenen sehr geringen Einfluss von d-fine auf Ressourcen sehen wir derzeit keine wesentlichen Risiken unserer Geschäftstätigkeit auf natürliche Ressourcen und Ökosysteme.