12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Folgende Ziele verfolgt Leicher Engineering zur Ressourceneffizienz:

Quantitativ:
Reduktion des sendungsbezogenen CO2-Ausstoßes: Dieses Ziel wurde in das kommende Geschäftsjahr übernommen, da aufgrund der durch die Pandemie verursachten unstabilen Material- und Logistikmärkten viele spontane Liefersituationen erforderlich waren. Die Zahlen lassen keine stabile Bewertung zu.

Optimierung der Primärenergie:
Anzahl an nachhaltigen Entwicklungsleistungen zur Steigerung der Rohstoffproduktivität (+5 Stück)
Steigende Anzahl an emissionsarmen bzw. emissionslosen Antrieben im hauseigenen Fuhrpark (40%)

Qualitativ:
Fortlaufender Invest zur Reduzierung des Energieverbrauchs
Regelmäßige Erneuerung des hauseigenen Fuhrparks
Qualifizierung von Auszubildenden zu Energie-Scouts und Digi-Scouts um Potentiale im Unternehmen zu entwickeln
Anschluss an das Geothermie Netz (Nennung des Zieltermins aktuell nicht möglich)

Die Ziele werden von dem Nachhaltigkeitsverantwortlichen in Abstimmung mit der Geschäftsführung entwickelt.
Als Maßnahme zur Reduktion des sendungsbezogenen CO2-Ausstoßes soll die stetige Optimierung der Logistikwege positiv wirken. Ein Risiko stellt allerdings dar, dass nicht durchgängig der Transportweg analysiert werden kann bzw. auch der Einsatz des Transporträgers nicht stetig nachvollzogen werden kann und es zu einer Verfälschung der Ergebnisse kommen kann. Die Reduktion der Primärenergie wird durch fortlaufende Schulungen der Mitarbeiter durch die Energiescouts erreicht. Zudem werden laufend Investitionen getätigt, die positiv wirken (bspw. Energiesparlampen, Auto-shutdown der Hardware (wo möglich)) und Richtlinien zur Digitalisierung.


Die nachhaltigen Entwicklungsleisten sollen aktiv durch die Vertriebsmitarbeiter bei Kunden angesprochen werden. Ein Risiko könnte darstellen, dass kaufmännische Aspekte eine größere Rolle bei den Entscheidern der Kunden spielen können und die Aufträge an Wettbewerber vergeben werden.
Es kann trotz der angebotenen nachhaltigen Entwicklungsleistung von Leicher Engineering zu einer nicht-ressourcenschonenden Fertigung bei einem Wettbewerber kommen.Als Maßnahme zur Reduktion des fuhrparkeigenen CO2-Ausstoßes wird Mitarbeitern, die über ein Dienstfahrzeug verfügen, die Möglichkeit angeboten, einen emissionslosen bzw. emissionsarmen Antrieb zu wählen.
Das Unternehmen bietet das kostenfreie Laden am Standort an.

Das interne Risikomanagement bewertet und analysiert auch die drei Handlungsmaxime der Nachhaltigkeit. Mittels einer Risiko-Identifikations-Matrix werden die Risiken bewertet und Maßnahmen abgeleitet. Es findet eine fortlaufende Überprüfung und Qualifizierung der Risiken statt.

Die Zielerreichung wird laufend überprüft. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung wurden bereits Erfolge bei der Reduktion des sendungsbezogenen CO2- Ausstoßes und des internen Energieverbrauchs registriert. Es wird aktuell an einer Methodik gearbeitet, eine Quantifizierung langfristig zu ermöglichen.