12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Basis für alle Sanierungsarbeiten in unseren Gebäuden ist die Einhaltung der Energieeinsparverordnung (EnEV). Bei größeren Umbaumaßnahmen wird grundsätzlich auf LED-Technik umgestellt. Wenn die Möglichkeit besteht, werden auch die Fenster und Türen ausgetauscht sowie die Klimatechnik auf den neuesten Stand der Technik gebracht. In 2019 wurde in der Hauptverwaltung eine eigene Kälteanlage für die Klimatisierung installiert.  Hierbei wurde sehr darauf geachtet, dass verbrauchsarme Techniken verbaut wurden und die Anlage nicht ständig unter Volllast laufen muss. Die Anlage wird zudem nur bedarfsgesteuert eingesetzt, d. h. nicht das ganze Jahr über. In die Planung waren diverse Fachingenieure eingeschaltet. Das Energie-Audit für die Sparkasse Leverkusen wurde am 19.02.2020 abgeschlossen. Die Umsetzungsempfehlungen werden im Zuge von anstehenden Instandhaltungsmaßnahmen sukzessive geprüft und umgesetzt.  

Bereits heute werden bei größeren Maßnahmen aktuelle Techniken eingesetzt und ein Blick auf die Energieverbräuche gehalten, um diese zu reduzieren. Automatische Abschaltungen etc. halten immer mehr Einzug.  

Die Sparkasse Leverkusen verzichtet auf eine Risikoanalyse, da kein branchenspezifisches Risiko gesehen wird, seit 2019 der Strom klimaneutral eingekauft wird und seit 2018 die Materialbeschaffungen über die Sparkassen-Einkaufsgesellschaft erfolgen, die mit dem Prüfsiegel „Gesicherte Nachhaltigkeit“ des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit und Ökonomie Nachhaltigkeit ausgezeichnet ist.

In 2018 wurde mit dem Projekt „mobiles Arbeiten“ begonnen. Nach ersten Erkenntnissen führt dies zu einer erhöhten Effizienz, besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie steigender Mitarbeiterzufriedenheit. Zudem trägt die Umsetzung zu einer Entlastung des Straßenverkehrs und damit weniger Schadstoffbelastung bei. Das Projekt hat guten Anklang gefunden und wurde in 2019 systematisch ausgebaut bzw. in vielen Bereichen der Sparkasse angeboten. Im Rahmen der Initiative „Jobticket“ wurde in 2019 geprüft, inwieweit Beschäftigte der städtischen Unternehmen vergünstigt mit einem Jobticket ausgestattet werden können. Die Prüfung sowie auch das Interesse der Beschäftigten fielen positiv aus, so dass das Jobticket per 01.04.2020 eingeführt wurde. In diesem Zusammenhang ist mit einem Rückgang des Individualverkehrs sowie reduziertem Energieverbrauch zu rechnen.  

Durch die Corona Pandemie sind vermehrt Möglichkeiten für das mobile Arbeiten geschaffen wurden, was sich zusätzlich positiv auswirkt.  

Weitere quantitative Ziele haben wir derzeit noch nicht verabschiedet.  

Alle Maßnahmen wurden im Vorfeld mit der Unternehmensführung besprochen und genehmigt.