12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die energetische Erneuerung des Bestandes ist ein Kernziel der SWSG, das in erster Linie durch das energetisch nachhaltige Neubau- und Modernisierungsprogramm gestützt wird. Ein weiteres Ziel der SWSG ist, den Energie- und Ressourcenverbrauch durch ein aktives Ressourcenmanagement im Wohnungsbestand, aber auch in der eigenen Verwaltung zu senken. Einen weiteren Schwerpunkt bilden in diesem Zusammenhang auch die Bestrebungen zur Reduktion der Kohlenstoffdioxid-Emissionen.

Die SWSG beteiligt sich an dem Forschungsprojekt i_city der Hochschule für Technik Stuttgart. Dessen Ziel ist es, eine nachhaltige Stadtentwicklung mit innovativen Energiesystemen und Informations- und Kommunikationslösungen zu konzipieren, aus denen nachhaltige Quartiers- und Gebäudekonzepte abgeleitet werden können. Gemeinsam mit der HFT Stuttgart untersucht die SWSG den Einsatz von Nahwärme bei Neubauprojekten.
 
Ebenfalls beteiligt sich die SWSG an dem Klimaanpassungskonzept Stuttgart (KLIMAKS) der Landeshauptstadt. Es basiert auf der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ und konkretisiert dieses für die Landeshauptstadt Stuttgart.

Neben baulichen Maßnahmen setzt die SWSG vor allem auf die Sensibilisierung von Mietern und Mitarbeitern durch Info-Veranstaltungen (beispielsweise mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb der Landeshauptstadt Stuttgart zur Senkung des Restmüllvolumens und zur Mülltrennung), umfangreiches Informationsmaterial, Programme wie ECOfit oder konkrete Beratungsangebote wie die Stromsparberatung der Caritas. Ebenso unterstützt die SWSG den Umweltschutzgedanken, indem sie ihren Mitarbeitern Alternativen in punkto Mobilität anbietet: Zum einen stellte die SWSG eBikes, einen eSmart sowie eine eB-Klasse für Dienstfahrten zur Verfügung, zum anderen versucht sie, ihre Mitarbeiter zum Fahrradfahren zu motivieren. Dank Neuerungen wie Umkleide- und Duschmöglichkeiten steigen mehr Mitarbeiter aufs Fahrrad, um zur Arbeit zu gelangen. Diese Bestrebungen würdigte der ADFC und zeichnete die SWSG 2016 als fahrradfreundlichen Arbeitgeber aus.