11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als Natur- und Artenschutzstiftung nimmt die Heinz Sielmann Stiftung natürliche Ressourcen insgesamt in nur sehr geringem Umfang in Anspruch. Durch unsere Projekte stellen wir darüber hinaus sicher, dass die natürlichen Ressourcen geschont bzw. unter Schutz gestellt werden. Trotzdem wird Energie in den Naturerlebniszentren, den Betriebsstätten und beim Transport verbraucht und Wasser genutzt. Abfall wird von den Besuchern, der Landwirtschaft und der Stiftung produziert. Auch werden Materialien wie z.B. Papier eingesetzt. In allen ihren Aktivitäten ist die Stiftung immer bemüht, die eigenen Geschäftsprozesse so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich zu gestalten.

So betreiben wir beispielsweise auf Gut Herbigshagen – dem Sitz der Stiftung – eine Hackschnitzelanlage, die 2017 ca. 70 Prozent des dortigen Wärmebedarfs abdecken konnte. In absoluten Zahlen konnte durch die Hackschnitzelanlage im Jahr 2017 414.120 KWh (2015: 387.872 KWh) erneuerbare Energie erzeugt werden. Außerdem betreiben wir auf Gut Herbigshagen auch eine Photovoltaikanlage, die im Jahr 2017 rund 24 Prozent des Stromverbrauchs abdeckte. In 2017 haben wir durch die Photovoltaikanlage insgesamt 51.318  KWh (2015: 59.176 KWh) Solarenergie erwirtschaftet. Zudem haben wir darauf geachtet, dass die neu angemieteten Büroräume in Elstal von Beginn an mit Ökostrom versorgt werden. Für  den Betrieb unserer beheizten Tiertränken nutzen wir ausschließlich Wind- und Solarenergie. Unseren Papierverbrauch reduzieren wir, indem wir Papier möglichst sparsam einsetzen und beidseitig bedrucken. Mehr als zwei Drittel des bei uns eingesetzten Papiers ist Recyclingpapier.