11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Ohne verantwortungsvolle ökologische Performance ist auf Dauer kein ökonomischer Erfolg zu erreichen. Ökologie und Ökonomie sind untrennbar miteinander verknüpft.

Seit mehreren Jahren ist es uns ein Anliegen, unsere Umweltauswirkungen kontinuierlich zu verringern. Die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu sichern erfordert einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Als Finanzdienstleister erzielen wir im Umwelt- und Klimaschutz über unsere Produkte und Dienstleistungen die größte Wirkung. Den Anfang aber machen wir im eigenen Haus.
 
Unsere wesentlichen Ressourcen sind Mitarbeiter-Anfahrten mit 752,6 t CO2, Wärme mit 599,6 t CO2, Fuhrpark mit 100,2 t CO2, Strom mit 77 t CO2 und Dienstreisen mit 63 t CO2 (siehe Grafik):


Die Sparkasse hat mit Ihrem Nachhaltigkeitsmanagement ein Verfahren etabliert, um die Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Unternehmens zu stärken. Es erfolgte eine Einbindung in die Geschäftsstrategie, die Definition von Strukturen und Prozesse und der Aufbau einer internen Kontrolle.

Das Nachhaltigkeitsmanagement beleuchtet dabei auch die wesentlichen Risiken, die in Bezug auf Nachhaltigkeit mit unserem Geschäftsbetrieb und Handeln verbunden sind. Als Risiko wurde dabei insbes. die Lieferkette zur Versorgung des Geschäftsbetriebs identifiziert. Hier planen wir noch mehr Augenmerk auf nachhaltig hergestellte Produkte zu legen und mit Lieferanten konkrete Vereinbarungen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu treffen.
Unseren Fokus richten wir zukünftig auf die Risiken in unserem Kerngeschäft. Eine erste Analyse haben wir dazu bereits im Nachhaltigkeits-Kompass und im Risiko-Radar in 2019 durchgeführt und im Jahr 2020 wiederholt. Zu beachten sind dabei die Nachhaltigkeitsrisiken im Bereich der Finanzierungen, im Bereich unserer Eigeneinlagen und die Auswirkung der von unseren Kunden getätigten Geldanlagen.

Die ökologischen Auswirkungen des Geschäftsbetriebs sind der Sparkasse bekannt und finden Einfluss in das Nachhaltigkeitsmanagement. Die Sparkasse hat die wesentlichen Einflussmöglichkeiten in der Wertschöpfungskette definiert und in das Nachhaltigkeitsmanagement integriert. Darauf aufbauend wurden Zielkriterien definiert und Maßnahmen abgeleitet (siehe dazu Kriterien 2 und 3).

Seit der Einführung des Nachhaltigkeitsmanagements haben sich die definierten Messzahlen deutlich verbessert. Durch den jährlichen Soll-/Ist-Abgleich wird transparent, welche Maßnahmen erfolgreich sind und wie die Sparkasse sich weiter verbessern kann.