11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Unser Geschäft als Dienstleistungsunternehmen bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Umwelt. Wir benötigen Energie und Wasser an unseren Standorten sowie Papier für unsere Auskünfte und unseren internen Gebrauch. Hinzu kommt die Produktion von Marketingmaterialien.

Zudem gehören Dienstreisen zu unserem Geschäftsalltag. Die Umweltauswirkungen unserer Reisetätigkeiten und des Fuhrparks versuchen wir weiterhin möglichst gering zu halten. Um den dabei erzeugten CO2-Ausstoß zu senken, optimieren wir fortlaufend unsere Fahrzeugflotte und stellen auf Modelle mit besseren Verbrauchswerten um. 2017 haben wir mit der Änderung unserer Kfz-Richtlinie den Weg für alternative Antriebe freigemacht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen Anspruch auf einen Dienstwagen haben, können seitdem auch Gas-, Hybrid- oder Elektroautos als Firmenwagen wählen.

Siehe hierzu auch Kriterium 10 und 12.

Unsere externen Rechenzentren werden seit 2019 mit 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energien betrieben (https://www.equinix.de/data-centers/design/green-data-centers), was Netto-Null Kohlenstoffemissionen für den Bereich/Scope 2 (Stromverbrauch) für uns und unsere Kundinnen und Kunden entspricht.

Der Betreiber unserer Rechenzentren erzielte im Bereich 2 (marktorientiert) seit 2015 eine Senkung der Emissionen um weltweit 60% (von 766,100 mtCO2e im Jahr 2015 auf 306,000 mtCO2e im Jahr 2019), forciert durch den weltweiten Erwerb von erneuerbaren Energien. Durch Designnormen und Effizienzverbesserungen wurde seit 2014 ein Rückgang der durchschnittlichen globalen Leistungseffizienz (Power Usage Effectiveness – PUE) von 2 % jährlich erzielt. Seit 2011 konnten durch Investitionen in Energieeffizienz in Höhe von 129 Millionen USD etwa 430.000 mtCO2e Kohlenstoffemissionen vermieden werden (s. Kriterium 13).

Für konkrete Kennzahlen zu unserem Ressourcenverbrauch siehe Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12.

Im Rahmen des ÖKOPROFIT-Kommissionstermins 2020/2021 wurden von den Gutachtern keine Defizite im Umweltbereich an unserem Standort Wiesbaden festgestellt. Insbesondere die organisatorische Einbettung des Themas ÖKOPROFIT in die Alltagstrukturen, Gremien und Ebenen der SCHUFA wurden
von der Kommission positiv hervorgehoben. Die Kommission begrüßt neben unseren Aktivitäten im betrieblichen Umweltschutz auch unser Engagement im Bereich Mobilität. Hervorgehoben wurden dabei besonders die umgesetzte Maßnahme des Jobrads sowie die erneut angepasste Dienstwagenrichtlinie.