11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Den größten Anteil der in Anspruch genommenen Ressourcen stellen Energie, Treibstoff, Wasser, Flächen und Baustoffe dar. Während der Verbrauch der erstgenannten Ressourcen im Einzelnen bewertet wird, können über den Verbrauch von Baustoffen aktuell nur bedingt Angaben gemacht werden, sodass dieser Verbrauchswert nicht aufgeführt wird. Der Verbrauch von Energie und Treibstoffen wird in den Leistungsindikatoren zu den DNK-Kriterien 11 und 12 dargelegt.

Der Frischwasserverbrauch an den Verwaltungsstandorten umfasst im Berichtsjahr 9.996 Kubikmeter und ist im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent gesunken. Eine standortbezogene Aufschlüsselung des Frischwasserverbrauchs steht in der aktuellsten Umwelterklärung zur Verfügung.

Die Entwicklung des Frischwasserverbrauchs der Verwaltungsstandorte kann dem Leistungsindikator G4-EN8 entnommen werden.

Darüber hinaus bewirtschaftete VIVAWEST zum Stichtag 31. Dezember 2017 rund 23,3 Millionen Quadratmeter bebaute Grundstücksfläche. Für die Bewertung der Inanspruchnahme von Fläche als Ressource ist der Versiegelungsgrad ein wichtiger Indikator. Durch Maßnahmen zur Regenwasserversickerung und Regenwassernutzung (334.055 Quadratmeter) oder Dachbegrünung (68.746 Quadratmeter) wirkt VIVAWEST nicht nur in Neubaugebieten, sondern auch in bestehenden Quartieren einer zunehmenden Flächenversiegelung entgegen und trägt so zum Erhalt der Biodiversität in den Quartieren bei. Im Berichtsjahr erreichte VIVAWEST einen Versiegelungsgrad von insgesamt 17,0 Prozent. Damit erhöhte sich der Versiegelungsgrad im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte. Dies liegt jedoch in der Portfolioumschichtung begründet, da dicht mit Mehrfamilienhäusern bebaute Flächen angekauft und eher gering mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaute beziehungsweise unbebaute Flächen verkauft wurden.

Versiegelungsgrad
2015
: 16,8 Prozent
2016: 16,9 Prozent
2017: 17,0 Prozent

Bebaute Grundstücksfläche
2015
: 23,5 Millionen Quadratmeter
2016: 23,2 Millionen Quadratmeter (- 1,3 %)
2017: 23,3 Millionen Quadratmeter (+ 0,4 %)


Vergleiche Bericht 2017 (Seite 67f.) und Umwelterklärung.