11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die Investitionsbank Berlin geht verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen um und verfolgt die gesetzten Ziele, um die ökologischen Auswirkungen durch ihren Geschäftsbetrieb zu optimieren. Klima- und Umweltschutz im Bankbetrieb bedeutet für die IBB, natürliche Ressourcen sparsam einzusetzen, Abfälle zu vermeiden sowie Luft, Wasser und Boden zu schützen. Folgende natürliche Ressourcen wurden in 2018 in Anspruch genommen: Kraftstoff aus nicht erneuerbaren Quellen (Benzin und Diesel), elektrischer Strom aus Wasserkraft, Heizenergie aus dem Fernwärmenetz aus Kraft-Wärme-Kopplung, Wasser aus dem städtischen Wasserwerk, Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Für unsere Bank als Finanzdienstleistungsunternehmen haben wir als „wesentliches erneuerbares Material“ Papier sowie als „wesentliches nicht erneuerbares Material“ Kraftstoff identifiziert.

Als Standard-Kopierpapier wird bereits Umweltpapier mit dem Umweltsiegel PEFC und EU Ecolabel eingesetzt. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Zeichen stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft. Mit Produkten mit dem EU Ecolabel wird zu einer Verringerung der Umweltverschmutzung beigetragen. Recyclingpapier wird bislang noch nicht eingesetzt.   

Im Berichtsjahr wurden 12,785 Tonnen der als wesentlich eingestuften Ressource verbraucht. Für die NH-Bilanz 2018 erfasst die IBB alle genutzten Papiere inklusive Druckerzeugnissen (z. B. Briefbögen), Versandmitteln und Kommunikationsmaterial (z. B. Geschäftsberichte, Broschüren, Flyer etc.). 

Der Verbrauch der weiteren wesentlichen Ressource Kraftstoff aus nicht erneuerbaren Quellen, lag bei insgesamt 5.194,20 Litern. Der Kraftstoffverbrauch setzt sich aus Benzin und Diesel zusammen, welcher für die Fahrzeugflotte und die Notstromversorgung erforderlich ist. 

Der gesamte Energieverbrauch des Geschäftsjahres 2018 der IBB für Heizung und Stromversorgung lag bei 7.619.859 kWh bzw. 27.431.492.400 KJ. Bei durchschnittlich 931 Gebäudenutzern pro Tag ergibt sich daraus eine Energieintensität von 8.185 kWh/Kopf/a. 

Grundlage der Erhebung waren interne Messungen und Abrechnungen. Zur Umrechnung wurde der aktuell gültige VfU-Faktor verwendet. Bezugsjahr ist 2017. 

Es wurden 3.878.919 kWh Strom aus Wasserkraft, somit also 100% aus erneuerbaren Energien und atomstromfrei, verbraucht (Testat liegt vor). 

Außerdem wurden 3.740.940 kWh Heizenergie aus der Fernwärme durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen  verbraucht. Im Geschäftsjahr wurden 10.703 m³ Wasser an den Zapfstellen (inkl. Kühltürme, Garten, Kantine, Gründach und Luftbefeuchtung) entnommen. 

Die Auswertung der Verbräuche wurde anhand von Rechnungsdaten und Zählungen vorgenommen, auf deren Basis die Umrechnung in die erforderlichen Formate erfolgte.   

Das Schmutz- und Regenwasser wird über ein Mischsystem in das städtische Abwassernetz eingespeist.  

Der verursachte Abfall wird der getrennten Rohstoffverwertung zugeführt. In 2018 fiel ausschließlich ungefährlicher Abfall an. Ausgemusterte IT-Hardware wird nach Aufarbeitung an Schulen oder karitative Einrichtungen gespendet; andernfalls fachgerecht entsorgt.

Im Berichtsjahr fielen 101,6 Tonnen Abfälle zur Verwertung/Recycling an.

Art des Abfalls Abfallmenge
Glas 30,52 t
Papier 28,31 t
Datentonne 10,19 t
Verpackungsmüll 6,99 t
IT- Schrott 1,41 t
Hausmüll  6,83 t
Sperrmüll 17,35 t