11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen ist zentral für unsere Geschäftstätigkeit. Die Bundesdruckerei-Gruppe hat in diesem Zusammenhang konkrete Umweltziele definiert, die auf weitgehende Ressourcen- und Energieeffizienz sowie umweltfreundliche Prozesse und Produkte abzielen.

Die wichtigsten Aspekte in Bezug auf die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen der Bundesdruckerei-Gruppe sind Energieverbrauch – und die damit einhergehenden Treibhausgas-Emissionen (s. Kriterium 13) – sowie Abfallaufkommen. Zum einen liegt das an unseren relativ energieintensiven Produktionsverfahren. Zum anderen entstehen im Rahmen der Produktion gefährliche Abfälle. Auch im Rahmen durchgeführter Bestandsmodernisierungen des Firmengeländes sind gefährliche Abfälle (i. S. v. § 3 der Abfallverzeichnis-Verordnung – AVV) entstanden. Zu diesen drei Aspekten haben wir strategische Ziele formuliert, die sich in unserer Nachhaltigkeitsstrategie wiederfinden (s. Kriterien 3 und 12).

Darüber hinaus benötigen die Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe Wasser und Kraftstoffe wie Diesel und Benzin sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wie Papier, Farben, Gefahrstoffe, Folien und Verpackungsmaterial. Nähere Angaben zu den Verbräuchen der eingesetzten Materialien und den Emissionen finden sich in den Indikatoren zu Kriterien 12 und 13.