11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Der Gebäudesektor ist besonders ressourcen- und energieintensiv. Verantwortungsbewusst streben wir danach, möglichst wenig natürliche Ressourcen am Unternehmenssitz, bei der Bestandsbewirtschaftung sowie bei Neubau- und Modernisierungsprojekten zu verbrauchen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Unser Fokus: Auf erneuerbare Energieträger umstellen und dies baulich vorbereiten.

Wasser

Neben Energie verbrauchen wir beim Bestandsgebäudebetrieb hauptsächlich Wasser: Der Großteil wird in privaten Haushalten verbraucht – und bei der Bewässerung der rund 1.226.000 m² großen Grünanlagen. Hitzeperioden infolge des Klimawandels erhöhen den Wasserbedarf zusätzlich.

Boden

Unser Ziel: Möglichst flächensparend bauen, Flächen optimal nutzen und den Eingriff in die Natur möglichst geringhalten. Jedes Bauprojekt muss individuell betrachtet werden, je nach gemäß Baurecht festgelegter Bebauungsart und Ergebnissen aus Partizipationsprozessen. Wir setzen u. a. auf Nachverdichtung durch
Dachaufstockungen.  Im Berichtszeitraum stellten wir fest: Ca. 1.000 unserer Bestandsgebäude kommen potenziell hierfür infrage.


Baustoffe

Im Neubau und bei Modernisierungen werden Baustoffe wie Sand oder Kies eingesetzt. Die konkrete Menge der verbrauchten Ressourcen wurde im Berichtszeitraum nicht erfasst. Als nachhaltige Elemente nutzen wir nur mineralische Dämmstoffe und prüfen bei Neubauprojekten weiterhin, ob eine monolithische, also eine Dämmung überflüssig machende Bauweise möglich ist. Zudem versuchen wir lange Transportwege zu vermeiden und beziehen Materialien möglichst aus der Region.


Nachhaltigkeitsbericht 2020/2021, Unternehmenskultur, S. 59ff.
Nachhaltigkeitsbericht 2020/2021, Zukunftfähiges Bauen und Wohnen, S. 71ff.