11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Da der überwiegende Teil der Tätigkeit von B.A.U.M. e.V. aus der Bereitstellung von projektbezogenen Dienstleistungen für die Mitglieder und inhaltlicher Arbeit besteht, ist die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen und Energie vergleichsweise gering. Die wichtigsten Ressourcen, die durch B.A.U.M. e.V. im Geschäftsbetrieb beeinflusst werden, sind Wasser, Strom, Wärme sowie Papier.

Die Nutzung von Papier und weiteren physischen Materialien hat im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abgenommen, da auch unternehmensinterne Prozesse überwiegend digital ausgeführt werden. Dies erweist sich auch für die Zukunft als wegweisend, um den Verbrauch in diesem Bereich gering zu halten. 
Bisher findet eine Erfassung jedoch nur von Verbräuchen in den Bereichen Papier, Energie, sowie Strom statt. Die Maßeinheit, die hierfür genutzt wird, ist kWh. Genaueres hierzu findet sich in den Leistungsindikatoren 11-12.

Durch weitgehende Regelungen zum mobilen Arbeiten von Zuhause wurden Ressourcenverbräuche und Abfallaufkommen in der Geschäftsstelle signifikant gesenkt bzw. wurden, wie die Stromverbräuche und Heizkosten und damit verbundene Emissionen, in die Privathaushalte der Mitarbeiter:innen verlagert. Für B.A.U.M. e.V. sind jedoch lediglich die Verbräuche in der Geschäftsstelle in Hamburg bekannt. Die Veränderungen der Verbräuche im privaten Bereich können nicht systematisch erfasst werden, da sie durch die Vermischung von privaten und geschäftlichen Verbräuchen in den Räumlichkeiten der Mitarbeiter:innen schwierig zu trennen und somit zu erfassen sind.

Durch die Digitalisierung und die durch die Corona-Pandemie weiterhin geringere Auslastung der Büroräume und die damit einhergehende Verlagerung der Tätigkeiten ins Home-Office sind Strom- und Ressourcenverbräuche möglicherweise umverteilt worden.

Dennoch lässt sich gerade durch teilweise weite Anfahrten ins Büro und die geringere Auslastung in den Büros annehmen, dass die Verbräuche insgesamt in den Bereichen Papier und Treibhausgas-Emissionen reduziert werden konnten. Bei der Nutzung von Druckerpapier lässt sich ein solcher Trend bereits direkt erkennen. Während im Jahr 2020 noch 38.352 A4 Seiten Kopierpapier genutzt wurden, waren es 2021 bereits nur noch 30.517 Seiten, was einem Gewicht von 152,6 kg entspricht. Die Digitalisierung vieler Prozesse und die verringerte Zeit im Büro hat daher bereits zu einer Reduktion um etwas mehr als 25% in diesem Bereich geführt. Weitere Verbräuche zu messen ist jedoch, wie beschrieben, mit einem sehr hohen Aufwand verbunden; daher sehen wir aktuell von einer Zielformulierung ab.