11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die in Anspruch genommenen Ressourcen beschränken sich weitestgehend auf die benötigte Energie und Wasser an unserem Firmensitz sowie erstrangig das verbrauchte Papier. 2020 hatten wir einen Papierverbrauch (inkl. Druckstücke und Flyer) von 2,9 t CO2, welchen wir jährlich um 10% senken möchten. Dagegen steht regulärer Restmüll sowie Altpapier und sanitäres Abwasser. Die Prozentzahl der Druckstücke und Flyer wird in Zukunft erhoben.

Unser Firmensitz wird mit Geothermie beheizt und verfügt über eine effiziente Dämmung. Insgesamt verbrauchen wir an unserem Firmensitz im Jahr 2020 rund 77.227 kWh Strom. Der Wasserverbrauch betrug im Jahr 2020 rund 307m³ Wasser (29,1 % weniger als in 2019) und führten folglich auch ebendiese Menge an Abwasser ab. Dieser Verbrauch entsteht hauptsächlich durch die Sanitären Anlagen, (Tee-)Küchen sowie durch unsere Außenanlagen. Den Großteil unserer Druckaufträge geben wir an einen externen Druckdienstleister ab, welcher als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert ist. Druckstücke und Flyer werden größtenteils aus FSC/PEFC-Zertifizierten Papier hergestellt. Das Inhouse verwendete Papier ist bis auf wenige besondere Ausnahmen stets FSC und EU-Ecolabel zertifiziert. Hinzu kommt der Einsatz von Kerosin bei geschäftlichen Dienstreisen und von Kraftstoffen (Benzin & Diesel) für geschäftliche Dienstreisen und den Berufsverkehr der Mitarbeiter.

Insgesamt wurden durch die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens Emissionen in Höhe von 56,7
t CO2 verursacht. Davon sind 3,2 t CO2 (5,7 %) direkte Emissionen (Scope 1), 8,3 t CO2 (14,6 %) entfallen auf indirekte Emissionen durch leitungsgebundene Energie (Scope 2) und 45,2 t CO2 (79,7 %) wurden durch andere indirekte Emissionen (Scope 3) verursacht. Die größte Emissionsquelle stellt der Posten Anfahrt Mitarbeiter (44,6 %) dar. Der zweitgrößte Posten sind Strom-Emissionen mit 14,6 %. An dritter Stelle stehen mit 12,9 % die Emissionen aus dem Posten Miet- und Privatfahrzeuge.
Nachfolgend ist eine Übersicht über den Corporate Carbon Footprint dargestellt.



Im Fall einer Kompensation der Emissionen wird ein Sicherheitsaufschlag von 10 % auf das Gesamtergebnis erhoben. Damit werden potenzielle Unsicherheiten ausgeglichen, die sich bei der Erhebung und Verarbeitung der zugrunde liegenden Daten z.B. durch die Verwendung von Datenbankwerten, Annahmen oder Abschätzungen naturgemäß ergeben. Dadurch wird sichergestellt, dass alle entstandenen Emissionen innerhalb der Systemgrenzen kompensiert werden. Die zu kompensierende Menge an CO2-Emissionen beträgt somit insgesamt 62,4 t CO2.

Somit haben wir unsere CO2-Bilanz zum Vorjahr um 31% gesenkt.