11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als wesentliche Ressourcen für unseren Veranstaltungsbetrieb haben wir Strom insbesondere für unsere Küche, Klimaanlagen, Kühlung und Büroorganisation ausgemacht. Im Jahr 2019 haben wir somit unseren Strombezug auf Ökostrom umgestellt, um unsere Veranstaltugungsflächen und -küchen sowie unsere Büroräume zu betreiben.
Wir bemühen uns in allen Bereichen möglichst energiesparende Technik einzusetzen, so sind in den vergangenen Jahren sukzessive Kombidämpfer ausgetauscht worden, kein Küchengerät ist derzeit älter als 10 Jahre.
Für das Jahr 2022 ist der Kauf eines neuen Herdes und einer neuen Geschirrspülmaschine (eine Gesamtinvestition von 250.000,00 €) geplant.
Im Jahr 2019 haben wir auch LED-Technik in allen möglichen Lichtquellen eingebaut.
Stromverbrauch 2018: 1.519.905 kWh.

Als wesentlicher weiterer Verbrauch steht bei uns das Wasser ebenso im Fokus. 2019 haben wir erstmalig unseren Wasserverbrauch analysiert. Unser Wasserverbrauch ist allgemein sehr hoch.
Aufgrunddessen werden wir 2022 eine neue Spülstraße anschaffen, da sie knapp 50% unseres gesamten Wasserverbrauchs darstellt. In den Gästetoiletten werden wir auf Infrarot Wasserhähne umstellen, um auch hier weiter Wasser einzusparen.
Wasserverbrauch 2019 (grob geschätzt): 2.400.000 Liter.

Als lebensmittelverabeitender Betrieb liegt der Fokus unserer Kollegen auf der Minimierung der Lebensmittelverschwendung. Diese erreichen wir durch genauere Absprachen mit den KundInnen, Sensibilisierung der KudInnen zur Auswahl der Speisen. Sodass wir die Auswahl auf den Buffets verringern können, eine bestimmte Grammzahl/Gast wird selten überschritten.
Wir folgen den offiziellen Empfehlungen und gestalten unsere internen Veranstaltungen ausschließlich mit vegetarischen Gerichten unsere Lieferant*Innen werden sukzessive auf Naturkostprodukthersteller umgestellt.
Eine quantitative Auswertung der Maßnahmen liegt leider noch nicht vor. Diese werden wir aber rückwirkend für das Jahr 2019 dann im Vergleich zum Jahr 2021 durchführen.

Die als Abfall anfallenden Umverpackungen unserer gelieferten Lebensmittel sind eine Herausforderung, die zwar heute schon teilweise gemeinsam mit unseren LieferantInnen thematisiert werden, dennoch ist in Hinsicht auf Qualität der Produkte und Hygenierichtlinien der Einsatz von Plastikverpackungen nur bedingt vermeidbar. Durch Pfandsysteme konnten wir schon gut 10% Umverpackungen einsparen. Hier streben wir die Beteiligung all unserer LieferantInnen an, um die Pfandquote auf bis zu 50% zu erhöhen.
Flaschen sind fast ausschließlich Pfandflaschen (Ausnahme Wein/ Sekt). Unser Tafelwasser wird über Aufbereitungsanlangen im Haus aus dem Stadtwasser genutzt und entsprechend aufbereitet angeboten.
Papier wird durch Einsatz von Computer und Speichermedien reduziert, Büromaterialien sind Randartikel. Verpackungen und z.B. Broschüren für die Gäste werden derzeit schon spürbar, auch von den KundInnen, reduziert.
Müllverbrauch 2019: 26,19t Nassmüll.
Über das Gewicht der anderen Abfälle kann keine Angaben gemacht werden, da der Müll gesammelt aus dem gesamten Haus gemeinsam entsorgt wird.


Durch Prozessanalysen und dadurch effizientere Arbeitsprozesse werden wir mittelfristig auf Überstunden in allen Abteilungen verzichten. Ein Vorgang der für einen gastronomischen Betrieb sehr ungewöhnlich ist. Als erster Schritt senken wir die Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Vollzeitstelle, ohne dass es zu Qualitätsherausforderungen für Produkt oder Kund*Innen kommt.
Eine quantitative Auswertung der Maßnahmen liegt leider noch nicht vor. Diese werden wir im Jahr 2021 berichten.