11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Der sparsame Einsatz natürlicher Ressourcen, die Vermeidung von Abfällen und der Schutz der natürlichen Umwelt sind wichtige Grundsätze der Geschäftstätigkeit der LfA.  

Als EMAS-zertifiziertes Unternehmen wurden im Rahmen der Umweltprüfung in der LfA für Schlüsselbereiche wichtige Umweltaspekte und deren Auswirkungen erfasst und bewertet. Es wurde dabei zwischen direkten und indirekten Umweltaspekten unterschieden. Die Umweltaspekte wurden durch Kennzahlen (Kernindikatoren) konkretisiert, damit auf ihrer Grundlage die jährlichen Umweltbetriebsprüfungen durchgeführt werden können und sich Umweltziele ableiten lassen. Sie dienen zugleich im Sinne der EMAS-VO als Kriterien, um die Bedeutung der Umweltaspekte beurteilen zu können.

Zur systematischen Erfassung der geltenden relevanten Umweltvorschriften wurde auf die Überprüfung dieser Thematik im Rahmen der Auszeichnung als ÖKOPROFIT-Betrieb 2014 zurückgegriffen. Die Einhaltung der Vorschriften wurde durch einen Rechts-Check der Prüfungskommission und der Fa. Arqum GmbH kontrolliert. Zur Überprüfung von Praktiken und Verfahren im Umweltmanagement wurden die bisherigen Maßnahmen und Abläufe aktualisiert und in das EMAS-Schema integriert. In der Liegenschaftsverwaltung und der Unternehmenskommunikation wurde ermittelt, ob frühere Vorfälle im Bereich Umweltschutz oder diesbezügliche Beschwerden aus der Nachbarschaft vorliegen, um ggf. eine Auswertung der Vorfälle durchzuführen.  

Die Umweltprüfung wurde durchgeführt im Oktober 2015 und zuletzt aktualisiert im Oktober 2018.  

Grundlage der direkten Umweltaspekte sind die Schlüsselbereiche: Als Kennzahlen (-indikatoren) aus dem Bereich Energieeffizienz wurden festgelegt: Als Messgröße wurden jeweils Kilowattstunden (kWh) definiert. Als Kennzahl (-indikator) aus dem Bereich Materialeffizienz wurde der Einsatz von Kopier- und Druckerpapier festgelegt. Als Messgröße wurde die Gesamtzahl Blatt Papier definiert. Als Kennzahlen (-indikatoren) aus dem Bereich Wasser wurden der Gesamtverbrauch und der Verbrauch pro Mitarbeiter festgelegt. Als Messgröße wurde Kubikmeter (m³) definiert. Als Kennzahlen (-indikatoren) aus dem Bereich Abfall und als jeweilige Messgrößen wurden festgelegt: Altpapier, in Kilogramm (kg), Restmüll, in Liter (l), Biomüll, in Liter (l). Als Kennzahl (-indikator) aus dem Bereich Biologische Vielfalt wurde der Flächenverbrauch festgelegt. Als Messgröße wurden Quadratmeter (qm) definiert. Als Kennzahl (-indikator) aus dem Bereich Emissionen wurden die CO2-Emissionen festgelegt. Zur Berechnung der CO2-Emissionen wurden die zuvor ermittelten umweltrelevanten Kennzahlen mit Hilfe von standardisierten Umrechnungsfaktoren - z. B. nach VfU-Standard (Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V.) - in CO2-Äquivalente umgerechnet.  
Grundlage der indirekten Umweltaspekte ist hauptsächlich der Schlüsselbereich Transport: Als Kennzahlen (-indikatoren) aus dem Bereich Dienstreisen und als jeweilige Messgrößen wurden festgelegt: Als Kennzahlen (-indikatoren) aus dem Bereich Kfz-Fahrleistung / Kraftstoffverbrauch und als jeweilige Messgrößen wurden festgelegt: Konkrete Verbrauchs- und Emissionsdaten werden in der jährlichen EMAS-Umwelterklärung sowie zusätzlich alle 2 Jahre im Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Durch den Geschäftsbetrieb in Bürogebäuden werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt gesehen. Die weitere Einsparung von Ressourcen und die Verringerung des ökologischen Fußabdruckes wird permanent weiterverfolgt.